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13 Parteien und Gruppierungen ziehen in den Bamberger Stadtrat ein

CSU und Grüne werden mit jeweils zehn Sitzen stärkste Kräfte. Wahlbeteiligung bei 64,3 Prozent. Bamberg hat seinen neuen Stadtrat gewählt. Nach stundenlanger Auszählung durch rund…

13 Parteien und Gruppierungen ziehen in den Bamberger Stadtrat ein

CSU und Grüne werden mit jeweils zehn Sitzen stärkste Kräfte. Wahlbeteiligung bei 64,3 Prozent.

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Bamberg hat seinen neuen Stadtrat gewählt. Nach stundenlanger Auszählung durch rund 800 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer steht der vorläufige Endstand fest. Alle 13 angetretenen Parteien und Gruppierungen schaffen den Einzug in das 44-köpfige Gremium. Stärkste Kräfte werden die CSU und die Grünen mit jeweils zehn Sitzen. Die SPD kommt auf acht Mandate.

Von den 57.955 Stimmberechtigten in der Stadt Bamberg beteiligten sich 64,3 Prozent an der Wahl. 2,4 Prozent der Stimmzettel waren ungültig.

Bei den abgegebenen Stimmen liegt die CSU mit 337.960 Stimmen beziehungsweise 23,4 Prozent knapp vor den Grünen, die 331.920 Stimmen und damit 23,0 Prozent erreichten. Auf Rang drei folgt die SPD mit 253.135 Stimmen und 17,6 Prozent. Die AfD kommt auf 123.963 Stimmen und 8,6 Prozent, Die Linke erreicht 96.842 Stimmen und 6,7 Prozent.

Darüber hinaus ziehen auch die kleineren Gruppierungen in den Stadtrat ein. Die Zwiebel erzielt 53.690 Stimmen und 3,7 Prozent, der BBB 50.588 Stimmen und 3,5 Prozent. Volt erreicht 43.735 Stimmen und 3,0 Prozent, die Freien Wähler 39.595 Stimmen und 2,7 Prozent. Die FDP kommt auf 32.364 Stimmen und 2,2 Prozent, die Bamberger Mitte auf 27.091 Stimmen und 1,9 Prozent, die BuB auf 25.958 Stimmen und 1,8 Prozent sowie die ÖDP auf 24.896 Stimmen und 1,7 Prozent.

Die Sitzverteilung im neuen Stadtrat sieht damit wie folgt aus: CSU 10 Sitze, Grüne 10 Sitze, SPD 8 Sitze, AfD 4 Sitze, Die Linke 3 Sitze, Zwiebel 2 Sitze. Jeweils einen Sitz erhalten BBB, Freie Wähler, Volt, FDP, Bamberger Mitte, BuB und ÖDP.

Bei der CSU ziehen unter anderem Melanie Huml, Anne Rudel, Anna Niedermaier, Dr. Christian Lange und Michael Kalb in das Gremium ein. Für die Grünen wurden unter anderem Jonas Glüsenkamp, Leonie Pfadenhauer, Ulrike Sänger und Christian Hader gewählt. Die SPD wird unter anderem von Sebastian Martins Niedermaier, Wolfgang Metzner, Eva Jutzler und Ingeborg Eichhorn vertreten.

Für die AfD ziehen Armin Köhler, Jan Schiffers, Tina Pfaffenberger und Manfred Köhler in den Stadtrat ein. Die Linke wird künftig durch Hilal Tavsancioglu, Stephan Kettner und Vitus Mayr vertreten. Die beiden Mandate der Zwiebel gehen an Michael Schmitt und Katharina Breinbauer.

Jeweils einen Sitz erringen außerdem Norbert Tscherner für den BBB, Claudia John für die Freien Wähler, Dr. Hans-Günter Brünker für Volt, Ralf Stöcklein für die FDP, Jürgen Weichlein für die Bamberger Mitte, Karin Einwag für die BuB sowie Lucas Büchner für die ÖDP.

Noch ist die namentliche Zusammensetzung des Stadtrats allerdings vorläufig. Veränderungen sind in Einzelfällen möglich, etwa wegen möglicher Amtsantrittshindernisse. Besondere Bedeutung hat dabei die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters am 22. März. Sowohl Jonas Glüsenkamp als auch Sebastian Martins Niedermaier wurden in den Stadtrat gewählt. Sollte Glüsenkamp die Stichwahl gewinnen, würde Markus Schäfer für die Grünen nachrücken. Im Fall eines Wahlsiegs von Sebastian Martins Niedermaier würde Philipp Dechant für die SPD in den Stadtrat einziehen.

Mit dem vorläufigen Endergebnis ist klar: Der neue Bamberger Stadtrat bleibt vielfältig und breit aufgestellt. Zugleich zeigt das Resultat, dass neben den großen Parteien auch kleinere Gruppierungen weiterhin eine Rolle in der Kommunalpolitik der Stadt spielen werden.

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