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Bamberg sucht nach seltenen Käferarten zur Förderung des Artenschutzes

Die Stadt Bamberg und die Regierung von Oberfranken rufen die Bevölkerung auf, Sichtungen seltener Großkäferarten wie Hirschkäfer und Eremit zu melden, um deren Bestände zu erfassen und zu schützen. Die Meldungen sollen bis Ende August 2026 mit Foto und Standortangabe eingereicht werden.

Bamberg sucht nach seltenen Käferarten zur Förderung des Artenschutzes
Photo by Tjaako Minnema on Unsplash

Öffentliche Suche nach seltenen Käfern in Bamberg

Im Rahmen des Artenschutzes wird die Bevölkerung in Bamberg in diesem Sommer aktiv einbezogen. Die Stadt Bamberg sowie die Regierung von Oberfranken haben die Initiative gestartet, um Sichtungen seltener Großkäferarten wie dem Hirschkäfer, dem Eremiten und dem Großen Eichenbock zu dokumentieren. Diese drei Käferarten gehören zu den am stärksten gefährdeten und seltensten in Europa. Bamberg, insbesondere der Hain, stellt eine der bedeutendsten Regionen für diese Arten dar. Daher erfolgt derzeit eine wissenschaftliche Erfassung der Bestände.

Bis Ende August 2026 haben Bürger die Möglichkeit, Sichtungen dieser Käfer zu melden. Dazu sollten sie ein Foto sowie die genaue Standortangabe an die Stadt Bamberg übermitteln. Die Naturschutzbehörden weisen darauf hin, dass die Chancen auf Sichtungen insbesondere an alten Eichen in der Umgebung der Buger Spitze oder rund um den Musikpavillon im Hain hoch sind. Es ist zu beachten, dass die Käfer unter strengem Schutz stehen und weder gefangen noch entnommen werden dürfen. Die gesammelten Informationen sollen dazu beitragen, die Lebensräume dieser seltenen Käferarten langfristig zu sichern und zu schützen.

Interessierte, die einen Großen Eichenbock, Eremiten oder Hirschkäfer entdecken, können ihre Beobachtungen bis Ende August 2026 per E-Mail an [email protected] senden. Ein aussagekräftiges Foto ist erforderlich, um eine zuverlässige Bestimmung der Arten zu gewährleisten.


Quellen: radio-bamberg

Bildquelle: Tjaako Minnema auf Unsplash

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