Bambergs leuchtendes Symbol sammelt seit 18 Jahren Spenden für Bedürftige
Bamberg. Wenn in der Adventszeit am Gabelmann die bunten Kugeln und Sterne in die Höhe wachsen, dann steht er wieder da: der „Baum der Hoffnung“. Ab Donnerstag, 27. November 2025, lädt das Spendenprojekt in der Bamberger Innenstadt erneut dazu ein, ein sichtbares Zeichen für Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt zu setzen.
Seit 18 Jahren gehört der Baum fest zur Bamberger Vorweihnachtszeit. In dieser Zeit sind durch die Spenden der Bürgerinnen und Bürger bereits über 200.000 Euro zusammengekommen. Die Idee zu diesem besonderen Baum entstand einst im Stadtmarketing Bamberg. Inzwischen haben viele andere Städte das Konzept übernommen, um in der oft hektischen Weihnachtszeit ein positives und gut sichtbares Signal für alle Menschen zu senden.
Auftakt mit Oberbürgermeister und Christkind
Zur offiziellen Eröffnung hat Oberbürgermeister Andreas Starke den „Baum der Hoffnung“ gemeinsam mit dem Bamberger Christkind Frieda sowie Vertretern der Bamberger Tafel, Rotary Club Bamberg und Klaus Stieringer vom Stadtmarketing freigeben und damit den Startschuss für die diesjährige Spendenaktion geben.
Auch das Bamberger Christkind hat angekündigt, nach Möglichkeit persönlich vorbeizukommen und den Moment mitzugestalten. Der Baum selbst wird in den Tagen nach der Eröffnung Schritt für Schritt geschmückt.
Jede Kugel steht für ein Stück Hoffnung
Gegen eine Spende von mindestens einem Euro dürfen sie eine Weihnachtskugel oder einen Stern am Baum anbringen. So wächst aus vielen kleinen Beiträgen ein großes, leuchtendes Symbol der Hoffnung mitten in der Innenstadt.
Die gesamten Spendenerlöse kommen der Bamberger Tafel e. V. zugute. Die Tafel unterstützt Menschen in der Region, die auf Hilfe angewiesen sind. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz versorgen die Mitarbeitenden der Tafel Familien, Alleinerziehende und Senioren mit Lebensmitteln und leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit in Bamberg. Jede Kugel und jeder gespendete Euro hilft, diese Arbeit fortzuführen.
Idee aus Bamberg macht Schule
Was vor 18 Jahren als lokale Idee des Stadtmarketing Bamberg begann, hat sich längst weiter verbreitet. Viele Städte haben den Gedanken eines „Baum der Hoffnung“ aufgegriffen. Auch dort schmücken Menschen in der Vorweihnachtszeit Bäume mit Spendenkugeln und Sternen. Überall steht der Baum für das gleiche Ziel. Er soll zeigen, dass eine Stadtgemeinschaft zusammensteht und niemand in schwierigen Zeiten vergessen wird.
Ein Ort der Begegnung und Besinnung
Der Gabelmann wird in den kommenden Wochen nicht nur Einkaufs- und Treffpunkt sein, sondern auch ein Ort der Besinnung. Der „Baum der Hoffnung“ lädt dazu ein, kurz innezuhalten, eine Kugel aufzuhängen und an andere zu denken.
Aus vielen kleinen Gesten wird so ein starkes Zeichen der Solidarität. Oder anders gesagt. Jede Spende lässt den Baum ein Stück heller leuchten und zeigt, dass Bamberg zusammenhält.
Infos
Laufzeit: 27. November 2025 bis 23. Dezember 2025
Ort: Gabelmann, Innenstadt Bamberg
Begünstigter: Bamberger Tafel e. V.
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