Ein hochrangiges Gutachten fordert 13 Reformschritte für die Lehrerbildung im Freistaat – vom XXL-Praxissemester bis zum Inklusionsschwerpunkt. Drei Mitglieder der Kommission kommen aus Bamberg: Berufsschulchef Pankraz Männlein, Bildungsforscherin Prof. Cordula Artelt und Studierendenvertreter Elias Stubenvoll. Ihr Fazit: Mehr Praxis, bessere Daten – und trotzdem feste Pfeiler wie das Erste Staatsexamen.
1. Was im Gutachten steht
- Praxis-Booster: Längere Schulpraktika & engere Verzahnung mit Referendariat.
- Inklusion pushen: Mehr Pflichtmodule und Diagnostik-Know-how.
- Datenoffensive: Studienverlaufs-Statistik soll Lehramtswege abbilden.
- Keine Strukturkeule: Schulartspezifische Studiengänge & Staatsexamen bleiben.
2. Bamberger Stimmen
„Die Empfehlungen bringen uns praxisnäher und attraktiver für künftige Lehrkräfte.“ – Pankraz Männlein, Berufsschulleiter & VLB-Chef
„Ohne bessere Daten kriegen wir keine wirksamen Reformen hin.“ – Prof. Cordula Artelt, Uni Bamberg/LIfBi
„Jetzt ist die Politik am Zug – Chance für einen echten Qualitätsschub!“ – Elias Stubenvoll, Landesstudierendenvertretung
3. Nächster Schritt: Masterplan Lehrerbildung
Kultusministerin Anna Stolz und Wissenschaftsminister Markus Blume haben bereits einen „Masterplan Lehrerbildung Bayern“ angekündigt; Umsetzung ab 2026.
4. Warum das wichtig ist
Bayern erwartet bis 2030 einen steigenden Lehrerbedarf – besonders an Mittel-, Förder- und Berufsschulen. Ein praxisstärkeres Studium soll Absolventen schneller ins Klassenzimmer bringen und dort halten.
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