CSU Bamberg schmiedet neues bürgerliches Bündnis – Fremdkandidaten unerwünscht
Bamberg – Der CSU‑Kreisvorstand hat auf seiner jüngsten Sitzung wichtige Entscheidungen für den Wahlkampf 2026 beschlossen: Parteichef Gerhard Seitz soll in den kommenden Monaten ein schlagkräftiges Bündnis mit den bürgerlichen Wählergruppen BuB, Bamberger Bürger‑Block, Bambergs Mitte und Bamberger Allianz formen. Ziel ist es, die rot‑grüne Mehrheit im Bamberger Rathaus zu kippen.
Zugleich zieht die CSU eine klare rote Linie: Keine Kandidaten von Fremd‑Listen auf dem CSU‑Ticket! Man verfüge über „genug eigene Top‑Leute“, hieß es. Bislang regieren Grüne und SPD mit hauchdünner Mehrheit – 2026 will die Union das ändern. „Die CSU hat bereits heute viele engagierte und hervorragend geeignete Kandidaten für die Kommunalwahl und freut sich sehr über den wachsenden Zuspruch aus allen Teilen der Bevölkerung“, so Chef-Seitz. Somit wird auch die bisherige BA Vertreterin in der CSU Fraktion, Ursula Redler, nicht auf der Kandidatenliste der CSU Bamberg stehen.
Hintergrund: Bei der letzten Stadtratswahl 2020 holten CSU und bürgerliche Partner gemeinsam bereits knapp 45 Prozent der Stimmen. Jetzt soll ein „bürgerlicher Zusammenschluss“ den entscheidenden Ausschlag und die notwendige Mehrheit im neuen Stadtrat bringen.
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