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Die Favoritin betritt die Bühne

CSU Bamberg stellt Weichen Melanie Huml kandidiert für das OB-Amt Bamberg, 17. August 2025. Die Bamberger Landtagsabgeordnete und frühere Staatsministerin Melanie Huml (49) will Oberbürgermeisterin ihrer…

Die Favoritin betritt die Bühne

CSU Bamberg stellt Weichen

Melanie Huml kandidiert für das OB-Amt

Bamberg, 17. August 2025. Die Bamberger Landtagsabgeordnete und frühere Staatsministerin Melanie Huml (49) will Oberbürgermeisterin ihrer Heimatstadt werden. In einem kurzen Video erklärte sie: „Ja, ich will. Weil Bamberg meine Heimat ist. Legen wir los!“ Die offizielle Nominierung durch die Mitglieder der CSU Bamberg soll im Herbst erfolgen.

Aus der CSU-Kreispartei heißt es durch den Kreisvorsitzenden Prof. Gerhard Seitz, Huml bringe „Erfahrung, persönliche Eignung und ein starkes Netzwerk von München bis Berlin“ mit. Die Zustimmung der Basis gilt als Formsache. Ministerpräsident Markus Söder hatte ihr zuvor bereits öffentlich Rückenwind gegeben. Für den CSU Chef Seitz ist klar, dass Melanie Huml als Favoritin ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus geht. „Wir setzen auf Team und Sieg“, betont CSU-Kreisvorsitzender Prof. Gerhard Seitz. „Melanie Huml bringt persönliche und fachliche Qualifikation, die notwendige Erfahrung und ein starkes Netzwerk mit. Sie ist die Idealbesetzung für die Bamberger Stadtspitze. Sie ist von München bis Berlin bestens vernetzt. Kurze Wege, kurze Drähte sind ein riesiger Vorteil für unsere Heimat.“ Auch CSU-Kreisgeschäftsführer Christian Schiener unterstreicht: „Melanie ist verbindlich in der Sache, offen für Dialog, respektvoll im Ton. Sie bringt alles mit, was eine Oberbürgermeisterin braucht.“

Leitgedanken & Profil

Aus der CSU-Mitteilung stammen Humls drei Leitmotive für Bamberg: „In Ordnung bringen – Zusammenbringen – Voranbringen.“ Inhaltlich akzentuiert sie bürgerfreundliche Abläufe, Verlässlichkeit und Sicherheit in der Stadtverwaltung. Sie verfolgt einen Stil, der zuhört, vermittelt und Entscheidungen zügig umsetzt. Ihre fachliche Verankerung liegt seit Jahren im Gesundheits- und Sozialbereich. Huml war von 2013 bis 2021 Bayerische Gesundheitsministerin und bis 2023 Europaministerin. Seit 2003 sitzt sie im Landtag.

Gesundheitsexpertin mit Netzwerk

Die Gesundheits- und Sozialpolitikerin bekennt sich klar zum Wirtschaftsstandort Bamberg – etwa über Formate wie „Forum Mittelstand“ – und zu den stadtprägenden Veranstaltungen. Sie hat mit ihrem eigenen Frauen-Netzwerktreffen bereits ein erfolgreiches Veranstaltungs- und Netzwerkformat geschaffen. Wiederholt würdigte sie öffentlich Formate des Stadtmarketings wie „Bamberg zaubert“ oder das Blues- & Jazzfestival. Mit ihrem Einsatz für die Rückkehr des „Bamberger Plärrer“ stieß sie zuletzt eine Debatte an. Diese verteidigte sie deutlich. Nun gibt es konkrete Perspektiven für ein Comeback. 

Erste Reaktionen aus dem Stadtrat

Aus dem bürgerlichen Lager kamen am Wochenende überwiegend wertschätzende Töne: Vertreter von BuB und BBB äußerten sich positiv zur Personalie. Sie wollen jedoch zunächst weitere Gespräche mit Huml führen, bevor sie über eine eigene Kandidatur oder mögliche Unterstützung entscheiden. 

Klar positioniert sind hingegen die kleineren Einzelmandate: Bambergs Mitte (BM) wird nach einem Korb ihres Vorsitzenden Jürgen Weichlein gegenüber einer Zusammenarbeit mit Huml einen eigenen OB-Kandidaten aufstellen. Auch die FDP kündigte an, mit einer eigenen Kandidatin oder einem Kandidaten in den Wahlkampf zu gehen. Beide Gruppen sind im aktuellen Stadtrat jeweils mit einem Sitz vertreten. 

Das wachsende Bewerberfeld

Mit Humls Erklärung wächst das Feld der Bewerberinnen und Bewerber sichtbar an. Die SPD hat bereits den Bamberger Gärtnermeister Sebastian Niedermaier nominiert. Volt schickt Dr. Hans-Günter Brünker ins Rennen. Bei den Grünen gilt eine erneute Kandidatur vom zweiten Bürgermeister Jonas Glüsenkamp als wahrscheinlich.

Ausgangslage

In lokalen Umfragen lag Huml zuletzt frühzeitig in Front. Sie startet somit aus einer guten Ausgangsposition in den Wettbewerb um das Rathaus. Die Entscheidung der CSU-Mitglieder im Herbst ist der nächste formale Schritt. 

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