Am Montagabend ereigneten sich in Buttenheim (Landkreis Bamberg) drei Notlandungen von Segelfliegern. Glücklicherweise blieben alle Piloten unverletzt. Kurz vor 18 Uhr gingen mehrere Notrufe ein, nachdem ein Segelflieger neben der A73 in ein Feld abgestürzt war. Sofort wurden die benachbarten Feuerwehren sowie der Rettungsdienst alarmiert. Vor Ort stellte sich die Situation als dynamischer heraus als zunächst angenommen. In einem Umkreis von etwa 600 Metern landeten gleich drei Segelflieger.
Der erste Pilot konnte wenige Meter neben der A73 auf einem Feld sicher landen. Der 58-jährige Flieger blieb unversehrt. Der zweite Segelflieger überquerte die Kreisstraße BA9 zwischen Buttenheim und Unterstürmig, bevor er ebenfalls auf einer Wiese sicher aufsetzte. Auch dieser Pilot blieb unverletzt. Die Landung des 21-jährigen Piloten verlief jedoch etwas turbulenter. Er setzte einige hundert Meter weiter südlich, kurz vor Unterstürmig (Landkreis Forchheim), auf und hatte dabei zu viel Geschwindigkeit. Er überquerte einen Feldweg und prallte anschließend mit dem Flugzeug in eine Böschung. Diese Notlandung führte zu einem Sachschaden von 10.000 Euro, jedoch blieb auch dieser Pilot unverletzt.
Alle drei Segelflieger nahmen an der derzeit stattfindenden deutschen Segelflugmeisterschaft teil, die in der Nähe von Burg Feuerstein ausgetragen wird. Ein plötzlicher Abriss der Thermik könnte als mögliche Ursache für die Notlandungen in Betracht gezogen werden.
Quellen: fraenkischertag, Merkur
Bildquelle: Depositphotos