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Faschingsumzug 2026 gesichert – Zukunft von „Bamberg zaubert“ ungewiss

Stadtmarketing gibt grünes Licht für Faschingsumzug – „Bamberg zaubert“ 2026 vorerst auf der Kippe Gute Nachrichten für alle Faschingsfans: Der Vorstand des Stadtmarketing Bamberg e.V.…

Faschingsumzug 2026 gesichert – Zukunft von „Bamberg zaubert“ ungewiss

Stadtmarketing gibt grünes Licht für Faschingsumzug – „Bamberg zaubert“ 2026 vorerst auf der Kippe

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Gute Nachrichten für alle Faschingsfans: Der Vorstand des Stadtmarketing Bamberg e.V. hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2025 grünes Licht für den Bamberger Faschingsumzug 2026 gegeben. Die Traditionsveranstaltung, die im Auftrag der Stadt vom Stadtmarketing organisiert wird, kann damit auch im kommenden Jahr stattfinden.

Möglich wird dies auch durch eine erhöhte finanzielle Beteiligung der Stadt Bamberg, die hilft, die deutlich gestiegenen Kosten zu stemmen. „Der Faschingsumzug ist ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenspiel zwischen Stadt, städtischen Unternehmen und dem Stadtmarketing Bamberg“, erklärt Vorsitzender Andreas Jakob.

Geschäftsführer Klaus Stieringer betont die Bedeutung des Zuges: „Der Faschingsumzug ist ein wichtiges Familien- und Brauchtumsereignis für die Menschen in Stadt und Landkreis. Wir freuen uns, dass die Stadt hier ein klares Signal setzt und ihre Unterstützung erhöht hat. Davon profitieren die Vereine ebenso wie die vielen Kinder und Familien entlang der Strecke.“

Weniger klar ist dagegen die Zukunft von „Bamberg zaubert“ im Jahr 2026. Der Vorstand diskutierte ausführlich über das internationale Straßen- und Varietéfestival, das zu den bekanntesten Aushängeschildern der Stadt zählt. Hintergrund ist die vom Finanzsenat beschlossene vollständige Streichung des städtischen Zuschusses für 2026.

Der Vorstand stellte fest, dass die Durchführung der beliebten und eintrittsfreien Familienveranstaltung unter diesen Bedingungen wirtschaftlich derzeit nicht darstellbar ist. Die Entscheidung über „Bamberg zaubert“ wurde daher auf die Vorstandssitzung im Januar 2026 vertagt. Bis dahin soll die Geschäftsführung unterschiedliche Szenarien erarbeiten und Gespräche mit möglichen Förderern, Partnern sowie der Stadt führen, um alternative Finanzierungsmodelle zu prüfen.

Klar ist: Ohne verlässliche Grundfinanzierung steht „Bamberg zaubert“ 2026 auf der Kippe. Zugleich will der Vorstand alle Spielräume ausloten, um die Erfolgsgeschichte der eintrittsfreien Familienveranstaltung – wenn irgend möglich – fortzuschreiben.

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