Am Landgericht Bamberg hat am 28. April 2026 ein Verfahren begonnen, das sich mit einer Reihe von Geldautomatensprengungen befasst. Angeklagt sind zwei junge Männer aus den Niederlanden, die für Taten in Forchheim, Küps, Eckental und Lauf an der Pegnitz verantwortlich gemacht werden. Bei einer Verurteilung könnten den Angeklagten mehrjährige Haftstrafen drohen.
Zu Beginn des Prozesses machten die beiden Männer von ihrem Recht auf Schweigen Gebrauch. Im Anschluss fanden hinter verschlossenen Türen Gespräche über eine mögliche Einigung im Verfahren statt. Berichten zufolge könnte der Strafrahmen zwischen sieben und acht Jahren liegen, falls die Angeklagten ein Geständnis ablegen. Eine endgültige Entscheidung über eine solche Einigung wurde jedoch noch nicht getroffen.
Eine Ermittlerin informierte das Gericht darüber, dass die beiden Männer bei einem gescheiterten Versuch, einen Geldautomaten in Zwickau zu sprengen, auf frischer Tat ertappt wurden. Bei diesem Vorfall wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt und ein Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Prozess wird Anfang Mai fortgesetzt. In der Region gab es in letzter Zeit auch andere Vorfälle, wie die Tumulte eines deutschen Touristen in Tirol oder die Massenschlägerei vor einem Gerichtsgebäude, die die öffentliche Sicherheit zusätzlich belasten.
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Bildquelle: Dominik Sostmann auf Unsplash