Wildpflanze enthält giftige Inhaltsstoffe
In Bamberg wächst an einzelnen Stellen das Jakobskreuzkraut. Die Stadt Bamberg weist darauf hin, dass es sich dabei um eine heimische Wildpflanze handelt. Diese Pflanze ist insbesondere für Insekten – vor allem für bestimmte Schmetterlingsarten – von Bedeutung. Sie enthält zugleich jedoch giftige Inhaltsstoffe. Wichtig ist daher ein sachgerechter und besonnener Umgang. Jakobskreuzkraut stellt vor allem für Weidetiere ein Risiko dar, wenn es in größeren Mengen aufgenommen wird. Für Menschen besteht bei normalem Kontakt keine akute Gefahr. Dennoch sollten beim Umgang mit der Pflanze Schutzmaßnahmen beachtet werden.
Richtiger Umgang mit der Pflanze
Wer Jakobskreuzkraut entfernt, sollte feste Handschuhe tragen, möglichst langärmelige Kleidung anziehen und den direkten Hautkontakt vermeiden. Die Pflanzen sollten vollständig, inklusive der Wurzel, entfernt werden. Das Pflanzenmaterial darf nicht auf dem Kompost entsorgt werden, sondern gehört in den Restmüll, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.
Besonders wichtig ist ein rechtzeitiges Handeln vor dem Verblühen. Durch ein frühzeitiges Abmähen oder Entfernen der Pflanzen vor der Samenbildung kann verhindert werden, dass sich die Samen leicht verbreiten. So entstehen keine neuen Bestände.
Jakobskreuzkraut auf städtischen Flächen
Auf städtischen Flächen wird das Jakobskreuzkraut dort zurückgedrängt, wo eine Gefährdung für Mensch oder Tier nicht ausgeschlossen werden kann. Dies geschieht etwa in der Nähe von Spielplätzen oder Weideflächen. Gleichzeitig setzt die Stadt an geeigneten Standorten auf einen differenzierten Umgang, um die Biodiversität zu erhalten.
Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben oder größere Bestände melden möchten, können sich an das zuständige Umweltamt der Stadt Bamberg wenden.
Fotonachweis: Unsplash, Asim Rehman
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