Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, kam es in Mittel- und Oberfranken zu intensiven Starkregen- und Hagelunwettern. In Zirndorf, im Landkreis Fürth, wurde die Unterführung an der Fürtherstraße überflutet, wobei ein Pkw im Wasser feststeckte. Der Deutsche Wetterdienst hatte für die südlichen und westlichen Regionen vor starken Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gewarnt.
In der Gemeinde Memmelsdorf, Landkreis Bamberg, trat am Nachmittag ebenfalls ein starkes Unwetter auf, das zu überfluteten Straßen führte. Hagel mit einem Durchmesser von bis zu 4 cm fiel dort und verursachte teilweise Schäden.
Am Sonntagnachmittag erlebte der Kreis Bamberg ein kurzes, aber sehr intensives Gewitter, das laut der Kreisbrandinspektion eine umfangreiche Unwetterlage auslöste. Nach einem heißen Tag mit Temperaturen um 35 Grad entwickelten sich ab dem Nachmittag kräftige Gewitter, die von Starkregen, Hagel und Sturmböen begleitet wurden. Für Oberfranken und große Teile Bayerns war vor schweren Gewittern gewarnt worden.
Die ersten Einsätze bei der Integrierten Leitstelle gingen ab etwa 16.50 Uhr ein. Zunächst waren die Meldungen noch vereinzelt, doch die Anzahl der Einsätze in Memmelsdorf, Scheßlitz und Litzendorf stieg schnell an. Besonders betroffen waren vollgelaufene Keller, unter Wasser stehende Gebäude sowie umgestürzte oder beschädigte Bäume und Äste.
Um die Vielzahl der Einsätze geordnet abarbeiten zu können, wurden drei Abschnittsführungsstellen alarmiert. Die erste wurde um 17.24 Uhr in Memmelsdorf eingerichtet, gefolgt von Litzendorf um 17.51 Uhr und Scheßlitz um 17.55 Uhr. Von diesen Stellen aus koordinierten die Führungskräfte die eingehenden Meldungen, priorisierten die Einsatzstellen und führten die Feuerwehren in ihren jeweiligen Bereichen.
Neben dem Kreis Bamberg waren auch in Mittelfranken heftige Unwetter zu verzeichnen. In Zirndorf wurde die Unterführung an der Fürtherstraße überflutet, wobei ein Auto stecken blieb. Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Region vor starken Gewittern gewarnt.
Am Montagmorgen, dem 22. Juni, gilt weiterhin eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für weite Teile der Region, mit Warnungen vor starken Gewittern und möglichen Überflutungen durch Starkregen. Trotz der Regenfälle bleibt die Hitzewelle bestehen, und es wird erwartet, dass die Temperaturen zum Wochenende hin die 40-Grad-Marke erreichen könnten.
Quellen: fraenkischertag, Merkur
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