Bamberger OB-Kandidatin Melanie Huml feiert 50. Geburtstag
Melanie Huml, langjährige bayerische Staatsministerin und jetzige OB-Kandidatin in Bamberg, feiert am heutigen Dienstag ihren 50. Geburtstag. Durch ihr jahrelanges Engagement in und für Bamberg genießt sie weit über Parteigrenzen hinweg großes Ansehen.
Von der Ärztin zur Staatsministerin
Melanie Huml wurde am 9. September 1975 in Bamberg geboren Die studierte Ärztin begann ihre politische Laufbahn bereits in jungen Jahren: Mit 28 zog sie 2003 erstmals in den Bayerischen Landtag ein. Schnell übernahm sie Verantwortung in München – zunächst als Staatssekretärin ab 2007 und ab 2013 als Staatsministerin in der Landesregierung. Als Gesundheitsministerin prägte sie die bayerische Politik über viele Jahre und wechselte 2021 noch an die Spitze des Europaministeriums. Bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Kabinett 2023 war Huml eines der dienstältesten Regierungsmitglieder Bayerns.
Trotz ihrer hohen Ämter in München hat Huml ihre Heimat nie aus den Augen verloren. Seit 2008 vertritt sie den Stimmkreis Bamberg-Stadt im Landtag und saß von 2008 bis 2014 auch im Bamberger Stadtrat. Ihre Verwurzelung in der Domstadt zeigt sich auch privat: Die Jubilarin lebt mit ihrer Familie in Bamberg.
Einsatz für Bamberg und die Region
Über zwei Jahrzehnte hinweg hat Melanie Huml sich mit Herzblut für Bamberg engagiert. Als Landtagsabgeordnete holte sie zahlreiche Fördermittel in die Region.
Auch in Bamberg hat die CSU-Politikerin viele Projekte unterstützt. So setzte sie sich für den Erhalt des „Zelt der Religionen“ auf dem Markusplatz ein – ein interreligiöses Dialogzelt, das mittlerweile ein dauerhaftes Zeichen für Toleranz in der Stadt ist. Dank eines von Huml mitangestoßenen Zuschusses in Höhe von rund 20.000 Euro konnte das Zelt nach über zehn Jahren grundlegend saniert und die zerschlissene Plane erneuert werden.
Darüber hinaus engagiert sich Huml ehrenamtlich in zahlreichen lokalen Organisationen. Sie ist Vorsitzende des Universitätsrats der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und im Beirat des Bamberger Zirkus Giovanni aktiv, der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Zudem unterstützt sie als Ehrenmitglied die Freunde der Bamberger Museen und die Bamberger Symphoniker. Nicht zuletzt ist sie seit 2014 Schirmherrin des beliebten Volksfests Bamberger Sandkerwa, war Schirmherrin der AOK-Familientage und von Bamberg Zaubert – auch damit unterstreicht sie ihre Verbundenheit mit der örtlichen Tradition und den Menschen in ihrer Heimatstadt. All diese Beispiele erklären, warum Melanie Huml in Bamberg hohes Ansehen genießt und vielen als Gesicht der Stadt gilt.
Favoritin bei der Oberbürgermeisterwahl 2026
Im kommenden Jahr steht für Melanie Huml die wohl größte Veränderung ihrer Karriere an: Sie will Oberbürgermeisterin von Bamberg werden. Mit ihrer Erfahrung und Bekanntheit gilt Huml schon jetzt als aussichtsreiche Anwärterin auf das höchste Amt der Stadt – eine von der CSU in Auftrag gegebene Umfrage sah sie sogar als Favoritin im Rennen um das Rathaus. Sollte sie gewinnen, wäre Bamberg erstmals von einer Frau regiert.
Die Ausgangslage ist spannend: Der amtierende Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) tritt nach 20 Jahren im Amt nicht mehr an. Die SPD schickt stattdessen den 36-jährigen Bio-Gärtner Sebastian Niedermaier ins Rennen. Auch kleinere Parteien wie Volt haben Kandidaten aufgestellt. Ob Melanie Huml von weiteren bürgerlichen Wählergruppen unterstützt wird, ist derzeit noch offen. Als stärkster Mitbewerber für Melanie Huml gilt der bisherige Grüne-Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der allerdings noch keine Erklärung zur bevorstehenden Wahl abgegeben hat.
Trotzdem blickt die Jubilarin optimistisch nach vorn. “In Ordnung bringen – Zusammenbringen – Voranbringen” lautet ihr Leitmotiv für Bamberg Huml möchte „eine Stadtspitze, die hinhört, entscheidet und handelt“ und den Zusammenhalt stärken. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht – „Melanie bringt alles mit, was eine Oberbürgermeisterin braucht“, attestiert ihr der lokale CSU-Vorsitzende Gerhard Seitz voller Zuversicht. „Ihr bisheriges Engagement, ihre langjährige Erfahrung, ihr großes Netzwerk und ihre Fähigkeit Menschen zusammen zu bringen werden der Stadt Bamberg bei den anstehenden Herausforderungen eine große Hilfe sein“, so Prof. Gerhard Seitz.
An ihrem Ehrentag jedoch stehen Politik und Wahlkampf einmal im Hintergrund. Melanie Huml feiert ihren 50. Geburtstag im Kreis zahlreicher Gäste, Weggefährten und Freunde. Zum runden Geburtstag gratuliert das Bamberger Echo herzlich und wünscht der engagierten Bambergerin alles Gute – auf dass sie ihren Tatendrang und ihre Verbundenheit mit Bamberg noch viele Jahre bewahren möge.
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