Grünen-Mann Jonas Glüsenkamp will Oberbürgermeister – nach langem Abwarten
BAMBERG – Wochenlang wurde spekuliert, jetzt lässt er die Katze aus dem Sack: Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (41, GRÜNE) tritt zur OB-Wahl am 8. März 2026 an. Auffällig: Der Amtsbewerber ließ sich mit seiner Entscheidung viel Zeit – nun aber greift er an. Und die Chancen stehen gut, in die Stichwahl gegen CSU-Kandidatin Melanie Huml einzuziehen.
Sein Versprechen: „Beständig im Wandel.“ Glüsenkamp will Bamberg mit Erfahrung, Ruhe und Dialogbereitschaft führen: „Viele Menschen haben Zukunftssorgen – wir brauchen Brückenbauer, die zuhören und Interessen ausgleichen.“
Seine Bilanz als Zweiter Bürgermeister (Personal, Soziales, Umwelt):
- Mehr Kitaplätze, Ausbau der Jugend- und Stadtteilarbeit
- Neues Naturschutzgebiet, viele Begrünungsprojekte
- Personalreferat stabilisiert und Management neu aufgestellt
- Kostencontrolling verbessert, Bürgerbeteiligung gestärkt
- Sachlicher Kurs in der Boni-Affäre – parteiübergreifend gelobt
Der Plan: Glüsenkamp setzt auf Verlässlichkeit statt Show. „Nur versprechen, was eingehalten werden kann“, sagt er – und kündigt breite Bürgergespräche an. Offiziell nominiert werden soll er am 17. November.
Die Ausgangslage: Mit Verwaltungserfahrung und einem Ruf als pragmatischer „Kümmerer“ geht Glüsenkamp mit Rückenwind ins Rennen. In der Stadtspitze seit über fünf Jahren präsent, rechnet sich der Grünen-Politiker realistische Stichwahl-Chancen gegen Melanie Huml (CSU) aus.
FAKTEN-BOX GLÜSENKAMP
- Name: Jonas Glüsenkamp (41)
- Partei: Bündnis 90/Die Grünen
- Ämter: Zweiter Bürgermeister; Ressorts Personal, Soziales, Umwelt
- Motto: „Beständig im Wandel“ – Brücken bauen, Verlässlichkeit, Dialog
- Wahltag: 8. März 2026 (Oberbürgermeisterwahl Bamberg)
- Nominierung: 17. November 2025 geplant
ECHO-Fazit: Spät gestartet – aber mit Substanz. Glüsenkamp hofft, dass Ruhe, Ergebnisse und Dialogbereitschaft ihn in die Stichwahl tragen. Jetzt entscheidet der Wahlkampf.
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