Von Ricardo Bohn, Herausgeber des Bamberger Echo
In den vergangenen Wochen ist das Bamberger Echo in die öffentliche Kritik geraten. Der Fränkische Tag hat mehrfach über uns berichtet, der Komiker Florian Hernleben begleitet unser Projekt mit Spott und spitzen Bemerkungen. Die Diskussion um das Bamberger Echo möchte ich heute als Herausgeber aufklären – nicht, um Öl ins Feuer zu gießen, sondern um aufzuklären. Und weil Bamberg verdient, zu erfahren, worum es wirklich geht.
Ja, es gab Fehler. Und ja, wir haben daraus gelernt.
Unsere Redaktion arbeitet KI-gestützt – ein Modell, das schnell, effizient und zukunftsgewandt ist, aber nicht fehlerfrei begann. In den ersten Wochen kam es durch technische Unsauberkeiten zu teilweisen Falschmeldungen. Diese wurden offen benannt und inzwischen behoben. Fehler gehören zum Lernen – wer nichts wagt, macht zwar keine, entwickelt sich aber auch nicht weiter.
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Unser Anspruch ist nicht Perfektion – sondern Offenheit.
Alle Artikel auf dem Bamberger Echo sind frei zugänglich. Jeder Leser und jede Leserin kann unsere Inhalte lesen, teilen und mitdiskutieren – ohne Bezahlschranke. In einer Zeit, in der viele lokale Medien ihre Berichterstattung zunehmend hinter Paywalls verschließen, setzen wir bewusst auf Transparenz und Teilhabe. Prinzipien wie diese machen das Bamberger Echo besonders. (Ja, auch ich habe ein Plus-Abo vom Fränkischen Tag.)
Wir sind unabhängig – und handeln mit Weitblick.
Hinter dem Bamberger Echo steht kein Investor, keine Partei, keine städtische Einrichtung. Wir erhalten keinerlei Mittel vom Stadtmarketing oder der Stadt Bamberg. Unser einziges Kapital: unsere Idee und unser Engagement. Genau deshalb haben wir auch mit dem Stadtmarketing – namentlich mit Geschäftsführer Klaus Stieringer – den Dialog gesucht. Denn Reichweite, Sichtbarkeit und Austausch gehören zu einer modernen Marketingstrategie. Wer diese Gesprächsbereitschaft zum Vorwurf macht, verkennt den Unterschied zwischen Kooperation und Einflussnahme.
Wir sind dialogbereit – aber nicht beliebig.
Als erste Presseanfragen kamen, haben wir offen geantwortet. Wir stehen für Gespräche, Einordnung, konstruktive Kritik. Anders ist das bei anonymen Zuschriften, sogenannten Fake-Namen oder fragwürdigen Komiker-Anfragen: Hier reagieren wir bewusst nicht. Unsere forensischen Analysen zeigen in mehreren Fällen Überschneidungen und Auffälligkeiten. Das Bamberger Echo führt dazu zu gegebener Zeit weitere Berichte – mit Klarheit und Fakten.
Unser Blick geht nach vorn.
In den kommenden Wochen und Monaten starten wir neue Formate: für Vereine, für lokale Gewerbe, für Menschen, die bisher kaum Gehör finden. Das Bamberger Echo soll ein Ort werden, an dem Geschichten entstehen, die das echte Leben abbilden.
Wir laden alle ein, die sich mit Bamberg verbunden fühlen: Erzählen Sie uns Ihre Geschichte. Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Zeigen Sie uns, was Ihnen wichtig ist.
Bamberg schreibt mit – erzählen Sie uns Ihre Geschichte!
Ob Begegnung, Beobachtung oder besonderer Moment: Ihre Erlebnisse aus dem Alltag sind es, die unsere Region lebendig machen.
Schreiben Sie uns an [email protected]