Am 14. September 2025 lädt Bamberg zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals ein. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ öffnen sich zahlreiche historische Stätten der Stadt. Besucher können einzigartige Einblicke in die reiche Geschichte und Architektur Bambergs gewinnen, von ehemaligen Industriedenkmälern bis hin zu barocken Prachtbauten und verborgenen Schätzen.
Einblicke in Bambergs architektonisches Erbe
- Der Tag des offenen Denkmals in Bamberg bietet eine vielfältige Auswahl an historischen Orten, die besichtigt werden können.
Der ehemalige Schlachthof in der Lichtenhaidestraße, ein beeindruckendes neobarockes Bauwerk von Hans Erlwein, das bis 2024 in Betrieb war, wird ebenso vorgestellt wie das Haus zum Kranich, dessen Keller in den 1980er Jahren Schauplatz legendärer Nächte in der Disco „Downstairs“ war. Der Musikpavillon im Hain, ein Ort für kulturelle Darbietungen, und das Neue Rathaus am Maxplatz, ein Meisterwerk barocker Baukunst von Balthasar Neumann, laden ebenfalls zur Besichtigung ein.
Vielfältiges Programm für Geschichtsinteressierte
Die Freimaurerloge „Zur Verbrüderung an der Regnitz“, gegründet 1875, bietet Einblicke in die Freimaurerei und die Geschichte ihres Logenhauses. Das Kloster Michaelsberg, gegründet 1015, präsentiert seine barocken Umbauten und die laufenden Sanierungsmaßnahmen. Ein besonderes Highlight ist der Musikpavillon Wilde Rose Bierkeller, ein einzigartiges Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, das 2025 generalsaniert wurde.
Zusätzlich informiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über ihre Arbeit, und das Wohnhaus Wunderburg zeigt, wie moderne Wohnansprüche in historischen Gebäuden umgesetzt werden können. Auch die historischen Karpfenweiher am Michelsberg sind zugänglich und bieten Wissenswertes zur Geschichte und Instandsetzung.
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