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Stolz und Vorurteil neu interpretiert: Fünf Dienstmädchen erobern die Bühne

Das Theater im Gärtnerviertel (TiG) präsentiert eine ungewöhnliche und gefeierte Neuinterpretation von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" unter dem Titel "Stolz und Vorurteil (oder so)".…

Stolz und Vorurteil neu interpretiert: Fünf Dienstmädchen erobern die Bühne

Das Theater im Gärtnerviertel (TiG) präsentiert eine ungewöhnliche und gefeierte Neuinterpretation von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" unter dem Titel "Stolz und Vorurteil (oder so)". Geschrieben von Isobel McArthur und auf Deutsch von Silke Pfeiffer übersetzt, verspricht die Inszenierung eine moderne und doch werkgetreue Annäherung an den Klassiker, die den Stimmen derer Gehör verschafft, die sonst im Hintergrund bleiben.

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Key Takeaways

  • Eine innovative Bühnenfassung von Jane Austens "Stolz und Vorurteil".
  • Fünf Schauspielerinnen verkörpern das gesamte Personal, inklusive Elizabeth Bennet und Mr. Darcy.
  • Die Inszenierung verbindet Komik, Popsongs und eine klassische Liebesgeschichte.
  • Themen wie weibliche Selbstbestimmung und ökonomische Abhängigkeit werden beleuchtet.
  • Aufführungen finden im "Lager Küchen Hummel" in Hallstadt statt.

Eine ungewöhnliche Perspektive

Die Inszenierung von Isobel McArthur bricht mit Konventionen, indem sie fünf Dienstmädchen in den Mittelpunkt rückt. Diese Darstellerinnen schlüpfen in eine Vielzahl von Rollen, darunter die ikonischen Charaktere Elizabeth Bennet und Mr. Darcy, aber auch nahezu das gesamte Personal des Romans. Diese "Tour de Force" ermöglicht eine frische Perspektive auf die bekannten Ereignisse und Charaktere, wobei die oft übersehenen Stimmen der Dienenden eine zentrale Rolle spielen.

Moderne Klänge und zeitlose Themen

"Stolz und Vorurteil (oder so)" zeichnet sich durch eine Mischung aus Komik, modernen Popsongs und der altmodischen Liebesgeschichte aus, die Jane Austen berühmt gemacht hat. Diese Verbindung von Altem und Neuem schafft eine überraschend werktreue, aber dennoch hochmoderne Adaption. Die Aufführung thematisiert auf unterhaltsame Weise Fragen der weiblichen Selbstbestimmung und der ökonomischen Abhängigkeit, die auch heute noch Relevanz besitzen und das Publikum zum Nachdenken anregen.

Aufführungsdetails

Die Premiere der Inszenierung findet am 15. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im "Lager Küchen Hummel" in der Emil-Kemmer-Straße 14 in Bamberg statt. Weitere Vorstellungen sind für den 16., 17., 18., 23., 24. und 28., 29. Oktober sowie den 9., 11., 12., 13., 14. und 15. November 2025 angesetzt. Die meisten Vorstellungen beginnen um 19:30 Uhr, mit Einlass ab 18:45 Uhr. Eine Ausnahme bildet die Vorstellung am 9. November, die bereits um 18:00 Uhr beginnt (Einlass ab 17:15 Uhr).

Die Eintrittspreise variieren zwischen 16 € (ermäßigt im Vorverkauf) und 28 € (Vollpreis an der Abendkasse). Studierende und Schülerinnen erhalten vergünstigte Tickets.

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