Seit dem 8. Mai 2025 ergänzt eine neue erläuternde Gedenktafel die beiden bisherigen Mahntafeln an der Unteren Brücke – jenem zentralen Ort, an dem die Stadt jedes Jahr am „Tag der Befreiung“ ihrer Opfer von Krieg und NS-Gewalt gedenkt.
Kontext erkennbar
Die jetzt angebrachte Bronzeplatte stellt die beiden bestehenden Erinnerungszeichen erstmals in ihren historischen Kontext: Die erste, 1957 vom Bildhauer Hans Leitherer geschaffene Tafel erinnert an Bambergs Gefallene und die Opfer der Bombenangriffe, spiegelt aber noch den zeittypischen Fokus auf deutsches Leid wider.
1986 folgte ein Relief von Bernd Wagenhäuser, das ausdrücklich den verfolgten Jüdinnen und Juden sowie allen Gegnern des NS-Regimes gewidmet ist.
Die neue Tafel macht diesen Wandel der Erinnerungskultur sichtbar und lädt Passanten zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes ein.
Neue Tafel an der Unteren Brücke
Seit dem 8. Mai 2025 ergänzt eine neue erläuternde Gedenktafel die beiden bisherigen Mahntafeln an der Unteren Brücke – jenem zentralen Ort, an dem die…