Ein 45-jähriger Mann hat am Karfreitag, dem 3. April 2026, auf der A73 im Kreis Bamberg vor der Polizei geflohen und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Flucht endete gegen 17.30 Uhr mit einer Blutentnahme und dem Abschleppen seines BMW, nachdem die Beamten ihn stoppen konnten.
Der Fahrer war zuvor einer Streife der Coburger Verkehrspolizei aufgefallen, da er unsicher und in Schlangenlinien fuhr. Zudem berührte er mehrfach die Fahrstreifenbegrenzungen. Als die Polizei versuchte, ihn mit Anhaltesignalen zum Anhalten zu bewegen, schien er zunächst an der Anschlussstelle Hirschaid abbiegen zu wollen, beschleunigte jedoch abrupt und flüchtete in südlicher Richtung.
Mit hoher Geschwindigkeit wechselte der 45-Jährige auf den Standstreifen und überholte mehrere Fahrzeuge, die in Richtung Forchheim fuhren, rechtswidrig. Kurz darauf vollzog er ein riskantes Manöver, indem er von ganz rechts auf den linken Fahrstreifen zog, was andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdete.
Dank der Unterstützung der Verkehrspolizei Bamberg und der Polizei Forchheim konnte die Flucht des Mannes schnell beendet und er gestellt werden. Bei der Kontrolle wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Zudem war der Fahrer verpflichtet, seinen Führerschein abzugeben, was bedeutete, dass er nicht mehr berechtigt war, ein Fahrzeug zu führen.
Die Polizei bittet nun alle Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des BMW-Fahrers beeinträchtigt oder gefährdet wurden, sich zu melden. Auch Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 bei der Coburger Verkehrspolizei zu melden.
Quellen: fraenkischertag
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