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Schlachthof nicht zur Lagerfläche machen – BuB fordert Konzept

Die Fraktion Bambergs unabhängige Bürger (BuB) drängt auf eine zukunftsorientierte Entwicklung des ehemaligen Schlachthofgeländes und warnt vor weiterer Verzögerung. In einem Stadtratsantrag fordert die BuB-Fraktion…

Schlachthof nicht zur Lagerfläche machen – BuB fordert Konzept
Die Fraktion Bambergs unabhängige Bürger (BuB) drängt auf eine zukunftsorientierte Entwicklung des ehemaligen Schlachthofgeländes und warnt vor weiterer Verzögerung. In einem Stadtratsantrag fordert die BuB-Fraktion ein bindendes Interessenbekundungsverfahren für das rund 4 Hektar große Areal einzuleiten, das spätestens bis Herbst 2025 abgeschlossen sein soll. Damit positioniert sich BuB klar gegen eine bloße Zwischenlager- oder Depotnutzung des Geländes und plädiert stattdessen für ein neues Stadtquartier im Herzen Bambergs.

Letzte Entwicklungsfläche

BuB-Fraktionsvorsitzende Daniela Reinfelder unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Das Schlachthofareal ist eines der letzten großen Entwicklungsgebiete unserer Stadt – wir dürfen diese Chance nicht ungenutzt lassen. Es kann nicht sein, dass dieses Filetstück brachliegt oder als Lagerplatz vergeudet wird, während Bamberg dringend Wohnungen und Flächen für Gewerbe und Kultur braucht.“ Die Fraktion verweist auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt: Bezahlbarer Wohnraum ist in Bamberg Mangelware, die Mieten erreichen Rekordhöhen. Gleichzeitig fehle es an Flächen für die Kreativwirtschaft und innovative Unternehmen. „

Chance für Wohn- und Wirtschaftsräume

Wir haben hier die große Chance, mitten in der Stadt neuen Wohnraum und Arbeitsplätze zu schaffen, ohne weitere Grün- und Waldflächen am Stadtrand zu opfern. Diese nachhaltige Innenentwicklung ist ein Gewinn für alle“, betont BuB-Stadträtin Karin Einwag.

Hintergrund

Der städtische Schlachthof wurde nach heftigen Diskussionen im Stadtrat u.a. gegen die Stimmen der BuB und BBB im Juni 2024 geschlossen. Das Gelände liegt seither brach. Teile des historischen Gebäudebestands – insbesondere die markanten Hallen des einstigen Stadtbaurats Hans Jakob Erlwein – stehen unter Denkmalschutz und prägen das Areal. Bereits 2022 hatten erste Diskussionen um eine Folgenutzung begonnen, doch konkrete Schritte stehen noch aus. Bambergs unabhängige Bürger (BuB) sehen nun akuten Handlungsbedarf:

Jetzt Weichen stellen

„Jetzt ist der Moment, die Weichen zu stellen. Wir dürfen nicht erst 2026 nach der Wahl damit anfangen, sonst verlieren wir wertvolle Zeit und die Bambergerinnen und Bamberger verlieren das Vertrauen, dass sich etwas tut“, mahnt Klaus Stieringer.

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