Oliver Wings, der Leiter des Naturkundemuseums Bamberg, äußerte sich erfreut über die Wiederaufnahme der Fossiliensuche im Wattendorfer Steinbruch:
„Die Wattendorfer Fundstelle ist einzigartig und hat das Potential für zahlreiche bedeutende Funde. Wir sind der Firma Schorr sehr dankbar für die Unterstützung unserer Arbeit und die Chance, die sich uns dadurch bietet. Uns ist es nun möglich, alle wichtigen Funde, insbesondere neuer, noch unbekannter Arten, zeitnah wissenschaftlich zu bearbeiten.“
Wissenschaftler suchen nach neuen Funden
Nach einer vierjährigen Pause wird im Wattendorfer Steinbruch im Landkreis Bamberg ab heute wieder nach Fossilien gegraben. Ein Team von etwa zwölf Personen des Naturkundemuseums Bamberg hat die Grabungen aufgenommen. Die Wissenschaftler, Präparatoren und Helfer sind in den 154 Millionen Jahre alten Plattenkalken aktiv, um neue und spektakuläre Funde zu entdecken.
Bedeutende Fossilfundstelle in Deutschland
Wattendorf zählt zu den bedeutendsten Fossilfundstellen in Deutschland. Die Fossilien sind nicht nur relativ häufig, sondern oft auch außergewöhnlich gut erhalten, wobei teilweise sogar versteinerte Weichteile sichtbar sind. In den letzten 20 Jahren wurden dort unter anderem zwei neue Flugsaurierarten entdeckt. Die diesjährige Grabung wird insgesamt 30 Tage dauern.
Öffnung für Interessierte
Am 20. September, dem Tag des Geotops, haben Interessierte die Möglichkeit, dem Grabungsteam bei der Arbeit zuzusehen.
- Neue Grabungen in Wattendorf: Fossiliensuche im Steinbruch
- Archäologische Untersuchungen und Bauvorbereitungen am Büchel starten
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Quellen: radio-bamberg
Bildquelle: Petr Ganaj auf Pexels
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