Müllabfuhr im Stadtgebiet fällt komplett aus. Bamberg Service mahnt zur Vorsicht beim Aufenthalt im Freien.
Mit einer aufgestockten Teamstärke von über 150 Mitarbeitenden bewältigt der Winterdienst im Stadtgebiet Bamberg den starken Schneefall zu Beginn der Woche. Auf Grund der Wetterlage ist am heutigen Montag, 26. Januar 2026, auch die komplette Müllabfuhr im Stadtgebiet ausgefallen.
Seit Sonntagabend sind Großfahrzeuge im Einsatz, ab 4 Uhr am Montag räumen fünf Groß- und 13 Kleinfahrzeuge die Straßen frei. Zu Fuß versehen rund 120 Stammkräfte von Bamberg Service den händischen Winterdienst. Tatkräftig unterstützt werden diese durch weitere 25 Personen, die sonst für die Müllabfuhr zuständig sind. Mit Schaufeln und Besen befreien die Mitarbeitenden den öffentlichen Raum von Schnee und Eis. Bis Mitte der Woche rechnet Bamberg Service mit einem verstärkten Winterdiensteinsatz und einerangespannten Lage auf Grund des anhaltenden Schneefalls. Im Drei-Schicht-Betrieb sorgen die Fahrzeuge am Tag und in der Nacht für nutzbare Verkehrswege.
Der Ausfall der Müllabfuhr im Stadtgebiet betrifft die kompletten Bereiche, also die Abholung der Restmülltonne, der Biotonne, der Papiertonnen und auch die Sperrmüll- und Christbaumabfuhr. Bamberg Service bittet darum, wenn möglich, die Restmüll- und Papiertonnen vorerst stehen zu lassen. Es wird versucht, die ausgefallenen Abfuhrtouren nachzuholen. Eine Garantie auf Abholung kann jedoch nicht gegeben werden. Die Abfuhr der Bioabfälle fällt in dieser Woche jedoch ersatzlos aus.
Eisflächen nicht betreten
Bamberg Service warnt außerdem davor, dass der starke Schneefall die Stabilität von Ästen beeinträchtigen kann. Es wird empfohlen, beim Aufenthalt im Freien allgemein sehr vorsichtig zu sein und sich möglichst von Gehölzbeständen fernzuhalten, auf denen viel Schnee liegt. Auch das Betreten von Eisflächen ist bei diesen Bedingungen extrem gefährlich. Der schwere Schnee mindert die Tragfähigkeit des Eises, zudem sind durch den Schnee Gefahren wie Risse und Gewässerzuläufe nicht zu erkennen. „Das Betreten der Eisflächen ist sehr gefährlich. Diese sind auch nicht freigegeben“, heißt es von Bamberg Service.
Fotonachweis: Stadt Bamberg, Ronald Rinklef
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