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CDU plant angepasste Kassenleistungen für Bürgergeldbezieher

Die CDU diskutiert eine Reform der Gesundheitsversorgung für Bürgergeldempfänger. Finanzexperte Yannick Bury schlägt vor, Leistungen zu kürzen, wenn Empfänger zuvor nicht gearbeitet haben, um die Kosten für Krankenkassen zu senken.

CDU plant angepasste Kassenleistungen für Bürgergeldbezieher
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Politik

CDU schlägt differenzierte Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger vor

07.05.2026, 02:42 Uhr

Wer trägt die Kosten für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern? Derzeit sind es hauptsächlich die Krankenkassen, also die gesetzlich Versicherten. Der CDU-Finanzexperte Yannick Bury äußert die Meinung, dass Personen, die nie in das System eingezahlt haben, nicht die vollen Leistungen erhalten sollten.

In der Diskussion um die Finanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger hat Yannick Bury einen neuen Vorschlag unterbreitet. Im „Focus“ regte er an, die Gesundheitsversorgung für Leistungsbezieher, die vor dem Bezug des Bürgergeldes nicht gearbeitet haben, einzuschränken.

Bury verwies auf frühere Regelungen im Rahmen der Sozialhilfe:

„Damals gab es de facto Unterschiede bei der Gesundheitsversorgung von Empfängern. Wenn Bezieher früher arbeitstätig waren, hatten sie oft einen umfassenderen Zugang zur Gesundheitsversorgung, für die anderen gab es Einschränkungen. Auch über einen solchen Ansatz sollten wir diskutieren, um die Ausgaben selbst gesenkt zu bekommen.“

Die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger belaufen sich schätzungsweise auf rund zwölf Milliarden Euro jährlich, die größtenteils von den Krankenkassen getragen werden. Die Union fordert, diese Kosten aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. SPD-Finanzminister Lars Klingbeil sieht dafür jedoch keinen Spielraum. Im kommenden Jahr soll es jedoch einen ersten Schritt zur Finanzierung aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 250 Millionen Euro geben, der in den Folgejahren schrittweise erhöht werden soll.

Bury bekräftigte die Position der Union:

„Dass die Ausgaben für Grundsicherungsempfänger von den Versicherten bezahlt werden, ist falsch und kann auch nicht so bleiben. Darauf werden wir im parlamentarischen Verfahren drängen.“

Zudem müsse man darüber nachdenken, wie die Kosten gesenkt werden können, was seinen Vorstoß untermauert.


Quellen: n-tv

Bildquelle: depositphotos

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