Am 8. September 2026 veröffentlichte US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social eine umstrittene Karte, die eine erweiterte Version der Vereinigten Staaten zeigt. Diese Darstellung umfasst nicht nur die USA, sondern auch Mexiko, Kanada, Grönland, Kuba und Island, die alle in die US-Flagge integriert sind. Der einzige auf der Karte angegebene Ländername lautet „Vereinigte Staaten von Amerika“.
Die Veröffentlichung dieser Grafik hat sofortige Reaktionen ausgelöst, insbesondere aus Mexiko. Präsidentin Claudia Sheinbaum äußerte sich auf der Plattform X und betonte, dass Mexiko weder eine Kolonie noch ein Protektorat eines anderen Landes sei. „Wir sind stolz darauf, ein freies, unabhängiges und souveränes Land zu sein“, erklärte sie und wies darauf hin, dass Trump sie nicht namentlich erwähnte.
Trump hat in der Vergangenheit bereits mit dem Gedanken gespielt, Grönland zu kaufen und Kanada als 51. Bundesstaat der USA zu betrachten. Diese jüngste Karte ist Teil seiner wiederholten Provokationen, die darauf abzielen, andere Länder und Gebiete in die US-amerikanische Souveränität einzubeziehen.
Trumps territoriale Ambitionen und Umbenennungen
Der US-Präsident hat auch in seiner zweiten Amtszeit seit 2025 versucht, die Dominanz der USA durch geografische Umbenennungen zu demonstrieren. So taufte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ um und ordnete die Umbenennung des Lake Ontario in „Lake America“ an. Zudem äußerte er den Wunsch, den US-Bundesstaat New Mexico in „New America“ umzubenennen, was er in einem seiner Posts auf Truth Social andeutete.
Trump hat sich wiederholt mit dem Thema territorialer Ansprüche beschäftigt und zeigt damit seine umstrittenen Ambitionen, die Grenzen der Vereinigten Staaten zu erweitern. Diese jüngsten Äußerungen und die Veröffentlichung der Karte werfen Fragen zur geopolitischen Haltung des Präsidenten auf und sorgen für anhaltende Diskussionen über die Beziehungen der USA zu ihren Nachbarn.
Quellen: n-tv
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.