Nachrichten aus Bamberg und der Region

Aktuelles Echo
Alarmierende Studie zeigt: Cybermobbing betrifft über 20 Prozent der Schüler Alarmierende Studie zeigt: Cybermobbing betrifft über 20 Prozent der Schüler Vor 25 Minuten Flughafen Nürnberg wegen mutmaßlicher Notlage vorübergehend gesperrt Flughafen Nürnberg wegen mutmaßlicher Notlage vorübergehend gesperrt Vor 30 Minuten Festnahme im Mordfall der Lidl-Filialleiterin: 31 Jahre nach der Tat gibt es einen Verdächtigen Festnahme im Mordfall der Lidl-Filialleiterin: 31 Jahre nach der Tat gibt es einen Verdächtigen Vor 33 Minuten Polizisten trainieren Einsatzszenarien für Fußballtage in Frankfurt (Oder) Polizisten trainieren Einsatzszenarien für Fußballtage in Frankfurt (Oder) Vor 45 Minuten Bayern: Koch-Roboter zaubert acht Gerichte gleichzeitig in einem Durchgang Bayern: Koch-Roboter zaubert acht Gerichte gleichzeitig in einem Durchgang Vor 49 Minuten A14 bei Magdeburg: 7-stündige Sperrung nach schwerem Verkehrsunfall A14 bei Magdeburg: 7-stündige Sperrung nach schwerem Verkehrsunfall Vor 54 Minuten Kann der Eurojackpot diesmal 120 Millionen Euro und 20 Millionen in Klasse 2 bringen? Kann der Eurojackpot diesmal 120 Millionen Euro und 20 Millionen in Klasse 2 bringen? Vor 57 Minuten Wie ein Bettwanzen-Befall Qantas-Fluggäste in Aufregung versetzte? Wie ein Bettwanzen-Befall Qantas-Fluggäste in Aufregung versetzte? Vor 1 Stunde Gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike: Einblick in das Chaos der Vollstreckung Gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike: Einblick in das Chaos der Vollstreckung Vor 1 Stunde Ryanair reduziert Flugangebot am BER: Flughafen muss auf drastische Veränderungen reagieren Ryanair reduziert Flugangebot am BER: Flughafen muss auf drastische Veränderungen reagieren Vor 1 Stunde

Spritpreiskrise: Koalition skizziert kurzfristige Entlastungsstrategie für April

Die Koalition plant, angesichts der hohen Spritpreise, schnelle Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer. Eine Taskforce soll innerhalb des Monats weitere Entscheidungen treffen, um Haushalte und Wirtschaft zu unterstützen.

Die Koalition plant, angesichts der stark steigenden Kraftstoffpreise, zügige Maßnahmen zu ergreifen. Die Leiter einer eigens eingerichteten Taskforce haben angekündigt, dass Entscheidungen möglicherweise bereits nach Ostern getroffen werden könnten.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Armand Zorn äußerte sich gegenüber der Presse und betonte, dass in Anbetracht der anhaltenden Krise weitere Schritte erforderlich seien, „möglichst innerhalb dieses Monats“. Auch der Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) hob hervor, dass Maßnahmen wie eine mögliche Entlastung über die Kfz-Steuer nicht nur schnell, sondern auch gezielt wirken sollten, um sowohl Haushalte als auch die Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. „Die zusätzlichen Steuereinnahmen des Staates durch den Ölpreisschock müssen wir den Bürgern zurückgeben“, so Müller.

Aktuelle Entwicklungen bei den Spritpreisen

Seit Mittwoch gilt an den Tankstellen eine neue Regelung, die besagt, dass die Preise nur einmal täglich um 12 Uhr angehoben werden dürfen. Zudem wurden die Befugnisse des Kartellamts zur Bekämpfung überhöhter Preise ausgeweitet. Trotz dieser Maßnahmen stieg der Dieselpreis am Donnerstag auf einen Rekordwert.

Zorn bezeichnete das erste Maßnahmenpaket als wichtigen Schritt zur Schaffung von mehr Transparenz an den Zapfsäulen. Müller wies darauf hin, dass der steigende Ölpreis sich direkt in höheren Kosten für die Verbraucher niederschlage und eine abschließende Bewertung des neuen Preismodells noch verfrüht sei. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Entwicklungen im Bereich Heizölpreisen zu beobachten.

Erwartungen an das Kartellamt

Zorn machte deutlich, dass die SPD erwarte, dass das Kartellamt seine erweiterten Befugnisse auch tatsächlich nutzt. Müller betonte mit Blick auf die Verschärfung des Kartellrechts: „Am Ende darf kein zahnloser Tiger dabei herauskommen. Die Erwartung an das Bundeskartellamt ist daher glasklar: Es muss sich unverzüglich die Preisbildung an den Tankstellen anschauen.“ Sollte sich herausstellen, dass die Preissprünge nicht nachvollziehbar sind, müsse das Kartellamt ohne Zögern eingreifen.

Dringlichkeit von Maßnahmen

Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil forderte in einem Schreiben an Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) eine zügige Reaktion der Bundesregierung. Er wies darauf hin, dass es absehbar sei, „dass es weitere Maßnahmen brauchen wird, um die steigende Inflation frühzeitig zu dämpfen“. Die Regierung müsse gut vorbereitet sein und zielgerichtet handeln können.

Potenzielle Entlastungsmaßnahmen

Nach einer Sitzung der Taskforce vor einer Woche wurden verschiedene mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer erörtert. Dazu zählen:

  • Eine temporäre Entlastung über die Pendlerpauschale
  • Eine Pauschalentlastung über Daten der Kfz-Steuer
  • Eine befristete Senkung der Energiesteuer
  • Eine Senkung der Stromsteuer für alle

Darüber hinaus wird auch über einen Spritpreisdeckel sowie die Einführung einer „Übergewinnsteuer“ nachgedacht, die als zusätzliche Steuer auf kriegsbedingte Profite von Mineralölkonzernen erhoben werden könnte. Zorn sprach sich für beide Maßnahmen aus und betonte, dass ein Spritpreisdeckel die Gewinne der Konzerne gesetzlich begrenzen würde. „Es kann nicht sein, dass die Konzerne weiter Profite aus der Krise schlagen, während viele nicht mehr wissen, wie sie den Weg zur Arbeit bezahlen sollen“, so Zorn. Einnahmen aus der Übergewinnsteuer sollten gezielt und direkt an die Bürger zurückgegeben werden, beispielsweise über die Pendlerpauschale. In diesem Kontext ist auch die Situation von Galeria von Bedeutung.

Mehr zum Thema

„`

Bildquelle: Bildquelle: engin akyurt auf Unsplash

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.