Norovirus-Ausbruch an Grundschule im Landkreis Osnabrück
Plötzliche Übelkeit, Erbrechen und Durchfall: An einer Grundschule im Landkreis Osnabrück berichten immer mehr Kinder von solchen Symptomen. Es steht fest, dass sie sich mit dem Norovirus angesteckt haben.
In Bad Laer, einer Gemeinde im Landkreis Osnabrück, sind mittlerweile über 140 Kinder an dem Norovirus erkrankt. Laut einem Sprecher des niedersächsischen Landkreises wurde das Virus bei 144 Schülerinnen und Schülern sowie bei sechs Lehrkräften nachgewiesen. Wie Informationen des Landesschulamtes belegen, sind insgesamt 227 Kinder krankgemeldet, was mehr als zwei Drittel der Schülerschaft ausmacht. Trotz der Situation soll der Schulbetrieb jedoch aufrechterhalten werden.
Zusätzliche Fälle an Oberschule
Darüber hinaus sind 53 Schüler einer Oberschule im gleichen Ort betroffen, wie der Sprecher des Landkreises mitteilte. Die ersten Krankheitsfälle wurden am Dienstag gemeldet. Erst seit der vergangenen Nacht ist jedoch durch Laboruntersuchungen bestätigt, dass es sich um das Norovirus handelt. Die genaue Ursache für den Ausbruch an der Schule bleibt unklar. Eine mögliche Quelle könnte das Schulessen in der Mensa sein. Allerdings spricht laut Berichten des NDR einiges dagegen, da der Anbieter auch andere Einrichtungen beliefert, in denen bislang keine Ausbrüche bekannt sind.
Hochinfektiöser Erreger
Das Norovirus ist bekannt für seine hohe Infektiosität und wird in der Regel über Schmierinfektionen übertragen. Der beste Schutz besteht in strikter Hygiene, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.
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