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Studie: Was Kinesiotapes bei Muskel- und Gelenkschmerzen bringen

Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass die Wirksamkeit von Kinesiotapes bei Muskel- und Gelenkbeschwerden wissenschaftlich nicht ausreichend belegt ist, was die Skeptiker der Methode unterstützt.

Studie: Was Kinesiotapes bei Muskel- und Gelenkschmerzen bringen
KI-generiert

Wirksamkeit von Kinesiotapes unter der Lupe

Kinesiotapes werden häufig zur Linderung von Schmerzen und zur Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt. Ihre Effektivität ist jedoch umstritten. Eine neue Untersuchung unterstützt die Skepsis gegenüber diesen Klebestreifen.

Bei Beschwerden wie Nackenverspannungen, Muskelzerrungen oder Tennisarm wird oft empfohlen, Kinesiotapes zu verwenden. Diese elastischen Klebestreifen, die ihren Ursprung in Japan haben, erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Sie kommen sowohl im Amateur- als auch im Leistungssport zum Einsatz und sollen eine Vielzahl von Muskel- und Gelenkbeschwerden behandeln. In der Regel werden sie von Physiotherapeuten oder Sportmedizinern angebracht, die an den Nutzen dieser Methode glauben.

Funktionsweise der Kinesiotapes

Die Grundidee des Tapens besteht darin, dass die Klebestreifen durch ihre Spannung die Haut leicht anheben. Dies soll die Sinnesrezeptoren aktivieren, die Durchblutung fördern und Schmerzen lindern. Zudem wird angenommen, dass die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken verbessert wird.

Die Methode wurde in den 1970er-Jahren vom Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Die Forschung hat sich über die Jahre intensiv mit dieser Technik beschäftigt, und es liegen zahlreiche Studien zu deren Nutzen bei verschiedenen Beschwerden des Bewegungsapparates vor.

Umfassende Analyse der Forschungsergebnisse

In der aktuellen Metaanalyse wurden 128 Übersichtsarbeiten untersucht, die auf Daten von insgesamt 15.812 Probanden basieren. Der Schwerpunkt lag auf den Effekten des Tapings bei 29 unterschiedlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, darunter Kniearthrose, chronische Rückenschmerzen, Tennisarm und Plantarfasziitis.

Die Mehrheit der Studien konzentrierte sich auf Beschwerden der unteren Extremitäten, insbesondere auf die Schmerzlinderung. Die Forscher identifizierten methodische Schwächen in 78 Prozent der analysierten Übersichtsarbeiten. Obwohl die Auswertung Hinweise darauf lieferte, dass das Taping kurzfristig Schmerzen lindern und die Funktionsfähigkeit des betroffenen Körperteils verbessern könnte, wurde die Evidenz als „sehr niedrig“ eingestuft.

Langfristige Wirksamkeit bleibt unklar

Für einen mittelfristigen oder langfristigen Nutzen fanden die Wissenschaftler keine überzeugenden Belege. Weder bei Schmerzen noch bei Beweglichkeit, Muskelkraft oder funktionellen Einschränkungen konnten signifikante Verbesserungen nachgewiesen werden.

Subjektive Wahrnehmung und mögliche Erklärungen

Einige Personen berichten von positiven Erfahrungen mit Kinesiotapes, was möglicherweise auf den Placebo-Effekt zurückzuführen ist. Zudem können Beschwerden des Bewegungsapparates oft schwankend verlaufen. Wenn sich die Symptome verbessern, könnte dies fälschlicherweise dem Tape zugeschrieben werden, obwohl die Linderung auch ohne Behandlung eingetreten sein könnte.

Es ist jedoch zu beachten, dass die Anwendung von Kinesiotapes in der Regel mit wenigen Risiken verbunden ist. Nebenwirkungen wie Hautreizungen oder Juckreiz sind möglich, treten jedoch selten auf und verlaufen in der Regel mild.

Bildquelle: ai-generated-gemini

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