Die Entscheidung, Teile des Rasens des WM-Endspiels zu verkaufen, hat in New Jersey für Unruhe gesorgt. Gouverneurin Mikie Sherrill hat sich zu Wort gemeldet und fordert eine Beteiligung an den Erlösen aus diesem Verkauf.
Sean Higgins, ein Sprecher von Sherrill, erklärte, dass New Jersey einen wesentlichen Anteil der Ausgaben für den Rasen des MetLife Stadium übernommen hat. Aus seiner Sicht sei es nur gerecht, dass die Steuerzahler des Bundesstaates an den Gewinnen aus dem Verkauf von Rasenstücken partizipieren.
Erwerb der Rasenstücke
Fußballfans haben mittlerweile die Möglichkeit, im offiziellen Shop der FIFA kleinere Teile des Spielfelds zu erwerben. Am 19. Juli wird die Partie zwischen Spanien, das sich durch einen Sieg gegen Frankreich qualifiziert hat, und England oder Argentinien stattfinden. Die Entscheidung über den Gegner wird heute Abend getroffen.
Finanzielle Aspekte für die FIFA
Die FIFA bietet die Rasenstücke zu einem Preis von rund 390 Euro an. Diese werden erst nach dem Endspiel ausgeliefert und sind zunächst nur innerhalb der USA sowie nach Großbritannien und Europa bestellbar. Branchenberichten zufolge könnte der Weltverband insgesamt Einnahmen von bis zu 11,2 Millionen US-Dollar generieren, falls alle angebotenen Pakete verkauft werden.
Eigenschaften der Rasenstücke
Die Rasenstücke werden in einem hochwertigen Acrylblock präsentiert und mit einem USB-Stick geliefert, der ein Echtheitszertifikat enthält. Jedes Stück wird als einzigartiges Sammlerstück beschrieben, das an eines der bedeutendsten Sportereignisse weltweit erinnert.
Bereits in der Vergangenheit hat die FIFA Rasenstücke verkauft, beispielsweise von der Klub-Weltmeisterschaft zwischen Chelsea und Paris Saint-Germain.
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Quellen: Focus, BR
Bildquelle: Kenneth C. Zirkel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)