Cyber-Sicherheitsforscher warnen vor einer besorgniserregenden Entwicklung im Bereich der Reisebuchungen. Immer mehr Betrüger nutzen persönliche Informationen, um gezielte Phishing-Angriffe durchzuführen.
Chronologischer Ablauf der Vorfälle
Der KI-Experte Thomas Porwol erhielt am 24. September 2026 eine WhatsApp-Nachricht, die ihn aufforderte, seine Buchung zu bezahlen. Der Absender, eine Adresse mit dem Namen [email protected], schien zunächst vertrauenswürdig. Doch die Nachricht enthielt nicht nur seinen Namen, sondern auch spezifische Details zu seiner bevorstehenden Reise auf die Färöer-Inseln.
Auslöser der Betrugsmasche
Porwol war schockiert, als er feststellte, dass die Nachricht die Beschreibung seiner Unterkunft enthielt, die auf Booking.com zu finden war. Der Airbnb-Host bestätigte später, dass es sich um einen Phishing-Versuch handelte. Die Betrüger hatten anscheinend Zugang zu echten Buchungsinformationen, was diese Art von Betrug besonders gefährlich macht.
Folgen für die Betroffenen
Die Situation könnte weitreichende Folgen haben, da die Daten möglicherweise nicht direkt von Plattformen wie Airbnb oder Booking.com stammen. Im April 2026 hatte Booking.com bereits Kunden darüber informiert, dass Unbefugte auf bestimmte Buchungsinformationen zugreifen konnten. Betroffene berichteten von Phishing-Nachrichten, die genau diese Informationen enthielten.
Aktueller Stand der Dinge
Auf Anfrage der Verbraucherzentrale NRW erklärte Booking.com, dass keine Passwörter oder Zahlungsdetails von Nutzerkonten betroffen seien. Dennoch bleibt unklar, wie viele Buchungen konkret betroffen sind. Viele Vermieter nutzen mehrere Plattformen zur Vermietung ihrer Unterkünfte, was die Nachverfolgung der Datenherkunft erschwert. Porwol äußerte seine Besorgnis: „Ich bekomme dauernd Phishing-Nachrichten. Haben die Betrüger vielleicht auch meine Bankdaten?“
Empfehlungen für Reisende
Cyber-Sicherheitsforscher raten dazu, bei der Buchung von Unterkünften vorsichtiger zu sein. Es wird empfohlen, die Zahlungsmethode „Zahlung in der Unterkunft“ zu wählen oder ausschließlich die Zahlungsmöglichkeiten der Buchungsplattform zu nutzen. Bei verdächtigen Nachrichten sollte der Kundenservice der Plattform oder die gebuchte Unterkunft kontaktiert werden.
Diese neuen Betrugsmaschen zeigen, dass Reisende wachsam sein müssen, um nicht Opfer von Cyberkriminalität zu werden.
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Quellen: Bild
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.