BAMBERG – Eigentlich sollte eine Panne nur ärgerlich sein – doch für viele E-Auto-Fahrer wird sie plötzlich richtig teuer. Statt der gewohnten 300 Euro stehen plötzlich Abschleppkosten von über 2.000 Euro auf der Rechnung.
Warum wird das Abschleppen von E-Autos so teuer?
Der Grund liegt in den Batterien der Stromer. Lithium-Ionen-Akkus gelten als potenzielles Risiko. Manche Abschleppdienste berechnen deshalb pauschal „Sicherheitsmaßnahmen“ – etwa eine Quarantäne-Lagerung. Die Folge: Rechnungen, die ein Vielfaches der normalen Preise betragen.
Das Problem: Häufig fehlt der konkrete Nachweis, dass eine Gefahr überhaupt vorliegt. Trotzdem werden Autofahrer zur Kasse gebeten.
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Versicherungen spielen nicht immer mit
Viele Versicherungen übernehmen nur die Kosten, die wirklich notwendig sind. Überhöhte Rechnungen bleiben deshalb oft an den Fahrern hängen. Experten raten: Rechnung prüfen, Widerspruch einlegen, nicht sofort zahlen!
Verbraucherschützer schlagen Alarm
Mit immer mehr E-Autos auf deutschen Straßen wächst auch die Zahl der Fälle. Verbraucherschützer fordern klare Regeln, damit Fahrer nicht länger in diese Kostenfalle tappen. Bis dahin gilt: genau hinschauen – und notfalls rechtlich wehren.
Bamberg: Hier gibt es Hilfe im Ernstfall
In Bamberg ist die Straßenverkehrsbehörde aktuell geschlossen. Wer mit seinem E-Auto dennoch liegenbleibt, kann sich an einen lokalen Abschleppdienst in Bamberg wenden. Wichtig: Nicht alle Anbieter verlangen die umstrittenen Sondergebühren.
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