Schwere Verletzungen nach Unfall in Kanada
Die britische Journalistin und Moderatorin von BBC Radio Wales, Lynda Shahwan, ist im Alter von 53 Jahren verstorben. Die Mutter von zwei Kindern war im vergangenen Jahr während eines Familienurlaubs in Kanada in einen schweren Autounfall verwickelt.
Bei der Kollision, in der sie mit ihrem Ehemann Sharif und ihren beiden Söhnen unterwegs war, überschlug sich das Fahrzeug. Shahwan erlitt dabei unter anderem eine gebrochene Rippe, einen Lungenkollaps sowie schwere Prellungen im Bauchbereich.
Erst Entlassung aus dem Krankenhaus
Nach dem Unfall wurde sie ins Lions Gate Hospital in Vancouver eingeliefert. Trotz ihrer Verletzungen konnte sie bereits am folgenden Tag das Krankenhaus wieder verlassen.
Während ihre Familie am 18. Juli nach Großbritannien zurückkehrte, blieb Lynda Shahwan aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung zunächst in Kanada, um sich weiter zu erholen.
Plötzlicher Gesundheitsrückgang
Nur einen Tag nach ihrer Entlassung konnten Angehörige keinen Kontakt mehr zu ihr herstellen. Daraufhin wurden die kanadischen Behörden informiert.
Die Einsatzkräfte fanden die 53-Jährige schließlich leblos in ihrer Unterkunft. Diese Nachricht sorgte für große Bestürzung.
Infektion als Todesursache festgestellt
Eine spätere Untersuchung ergab, dass Shahwan an den Folgen einer Infektion im Bauchraum verstorben war. Laut Gerichtsmediziner entwickelte sich eine Bauchfellentzündung, die auf die Verletzungen durch den Unfall zurückzuführen war.
Der zuständige Gerichtsmediziner Graeme Hughes stellte fest, dass ihr Tod auf infektiöse Komplikationen infolge des Verkehrsunfalls zurückzuführen ist.
Trauer um die erfahrene Journalistin
Lynda Shahwan lebte in Cardiff und war über 25 Jahre für BBC Radio Wales tätig. Sie war eine bekannte Stimme des Senders und wirkte an zahlreichen Formaten mit.
Zuletzt moderierte sie gemeinsam mit Gartenexperte Terry Walton den Podcast „Plotcast“. Zuvor war sie unter anderem als Co-Moderatorin an der Seite von Roy Noble aktiv.
Kollegen würdigen ihr Lebenswerk
Nach ihrem Tod äußerten zahlreiche Wegbegleiter ihre Trauer. Carolyn Hitt, Leiterin von BBC Radio Wales, bezeichnete Shahwan als außergewöhnliche Persönlichkeit, die den Sender über Jahrzehnte geprägt habe.
Terry Walton erinnerte an die gemeinsame Arbeit und sprach von einer engen Freundschaft. Auch Roy Noble würdigte sie und betonte, dass ihr Vermächtnis unvergessen bleiben werde.
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Bildquelle: Mike Labrum auf Unsplash