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Hantavirus: Vorbereitungen für die Aufnahme eines Passagiers in der Charité

In Berlin wird eine Person mit Verdacht auf Hantavirus-Infektion in die Charité eingeliefert. Das Virus, das von Nagetieren übertragen wird, kann grippeähnliche Symptome verursachen und in seltenen Fällen zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

Hantavirus: Vorbereitungen für die Aufnahme eines Passagiers in der Charité
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Was ist das Hantavirus?

In Deutschland erkranken jährlich einige Hundert Personen an dem durch Nagetiere übertragenen Hantavirus. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gab es in den letzten 25 Jahren lediglich einen Todesfall in diesem Zusammenhang.

Hantaviren werden durch Speichel, Urin und Kot von Nagetieren wie Mäusen, Spitzmäusen und Fledermäusen übertragen. Auch Staub oder Bisse können zu einer Infektion führen. Aus diesem Grund empfiehlt das Robert-Koch-Institut, ein nagetierfreies Zuhause zu schaffen.

  • Lebensmittel und Abfälle sollten in fest verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.
  • Kompost sollte keine Essensreste enthalten.
  • Zugangspunkte ins Haus sind zu verschließen, und mögliche Nistplätze wie Sperrmüll oder Altreifen sollten entfernt werden.

Bei einem Befall können Fallen und Gifte eingesetzt werden. Tote Tiere sind nur mit Handschuhen zu entsorgen, und bei Staub sollte gegebenenfalls eine FFP3-Maske getragen werden. Flächen sind vorsichtig zu reinigen, wobei ein Staubsauger vermieden werden sollte, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Bei Verdacht auf eine Infektion sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. Die Symptome ähneln grippeähnlichen Erkrankungen und umfassen Fieber sowie Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. In schweren Fällen können Nierenfunktionsstörungen auftreten.


Quellen: rbb24, Der Spiegel, ground.news

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