Der deutsche Schauspieler Alexander Held ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Sein Tod ereignete sich fast genau zwölf Jahre nach dem Verlust seiner Frau, Patricia Munira Fugger von Babenhausen, die er selbst leblos in ihrem gemeinsamen Zuhause aufgefunden hatte.
Held, bekannt durch seine Rollen in Filmen und Serien wie „München Mord“, „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ und „Der Schuh des Manitu“, starb am 12. Mai 2026 nach einer kurzen Krankheit. Diese Information wurde von seinem Freund, dem TV-Produzenten Sven Burgemeister, an die Presse weitergegeben.
Ein Leben voller Herausforderungen
Alexander Held und Patricia Munira Fugger von Babenhausen gaben sich 2005 in New York das Ja-Wort und lebten acht Jahre lang in den Tiroler Alpen. Ihr gemeinsames Leben wurde 2014 durch den plötzlichen Tod von Patricia, die im Alter von 52 Jahren an inneren Blutungen starb, tragisch erschüttert. Held fand sie in der Woche vor der Verleihung des „Bayerischen Fernsehpreises“ leblos in ihrem Schlafzimmer.
„Ich wunderte mich, dass unser Hund nicht zur Tür lief. Ich spürte, dass etwas nicht stimmte. Ich ging durchs Haus und suchte Patricia. Als ich meine Frau im Schlafzimmer auf dem Boden liegen sah, wusste ich sofort, dass sie tot ist“, berichtete Held damals.
Ein Licht in der Dunkelheit
In einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ äußerte Held: „Patricia war das Licht in meinem Leben. Doch es ist noch nicht erloschen. Das Licht erweitert sich gerade in meinem Herzen.“ Er fühlte sich ihrer Präsenz in ihrem gemeinsamen Zuhause nahe und verband viele Erinnerungen mit ihrer Lieblingsfarbe Pistazie.
Drei Jahre vor seinem eigenen Tod sprach Held in einem Gespräch mit „Bild“ über seinen Glauben und seine Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod. Er äußerte den Wunsch, überrascht zu werden, und sagte: „Ich gehe davon aus, dass ich dann einige wiedersehe.“
Ein vielseitiger Künstler
Alexander Held war nicht nur als Schauspieler aktiv, sondern hatte auch eine musikalische Ausbildung genossen. In seiner Kindheit sang er bei den Regensburger Domspatzen und spielte als Torwart für den Fußballverein 1860 München. Seine Vielseitigkeit und sein Talent machten ihn zu einer bekannten Persönlichkeit in der deutschen Unterhaltungsbranche.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der Schauspielwelt, und viele Weggefährten und Fans werden ihn in Erinnerung behalten.
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Quellen: t-online, n-tv
Bildquelle: Quaster64 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)