Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: Verschärfte Spannungen trotz Rahmenabkommen, IAEA bringt Iran vor UN-Sicherheitsrat
Die Situation im Iran spitzt sich zu: Während der Außenminister Gespräche in Moskau führt, eskaliert der Konflikt mit Israel und die Ölpreise steigen. Aktuelle Entwicklungen im Live-Ticker.
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📅 10.09.2026
+++ 15:25 Iranische Behörde erlaubt Hormus-Durchfahrt nur mit schriftlicher Anmeldung +++
Nach der Vereinbarung des US-Abkommens nimmt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus erstmals seit Monaten leicht zu. Anträge zur Durchfahrt müssen bei der Behörde online und mit mindestens 48 Stunden Vorlauf eingereicht werden. Als Bedingungen sind der Passage-Korridor entlang der iranischen Küste nahe der Insel Larak und eine verpflichtende Versicherung genannt.
+++ 06:21 Berichte über Explosionen im Süden des Irans +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Die aktuelle Lage im Nahen Osten wird im Live-Ticker verfolgt.
+++ 02:59 Mindestens 15 Tote bei israelischem Angriff auf Hisbollah im Libanon +++
Israel setzt trotz des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran seine Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon fort. Dabei wurden der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur zufolge mindestens 15 Menschen getötet.
+++ 02:57 Hisbollah fordert Israelis zur Räumung von Grenzorten auf +++
Die libanesische Hisbollah-Miliz fordert israelische Anwohner auf, Ortschaften in einem Umkreis von fünf Kilometern zur Grenze zu räumen. Dies teilte die Miliz in einer auf ihrem Telegram-Kanal auf Hebräisch veröffentlichten Nachricht mit. Die Hisbollah erklärte, dass die Aggression des israelischen Militärs gegen die libanesische Souveränität und Zivilisten nicht unbeantwortet bleiben werde.
+++ 01:43 Trump-Vertrauter Johnson: USA befinden sich nicht im Krieg mit Iran +++
Nach Auffassung des Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, befinden sich die USA nicht im Krieg mit dem Iran. Er bezeichnete die US-Aktivitäten im Iran als einen ‚begrenzten Einsatz‘, der in ‚Umfang und Dauer begrenzt‘ sei. Johnson, ein enger Verbündeter Trumps, sagte, die Mission sei ’nahezu erfüllt‘ und es bestehe keine Absicht, im Krieg zu sein.
+++ 00:40 Hegseth: Keine Ausweitung der militärischen Ziele im Iran geplant +++
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erteilt einer Ausweitung der militärischen Ziele der USA im Iran eine Absage. Er betonte, es gebe keinerlei Ausweitung der Ziele und man wisse genau, was man im Iran erreichen wolle. Dem Pentagon zufolge zielt die Militäraktion darauf ab, die Offensivraketen, die Raketenproduktion und die Marine des Iran zu zerstören sowie Teheran am Bau einer Atombombe zu hindern.
+++ 00:19 Trump: Großteil der iranischen Raketen und Luftabwehr zerstört +++
Nach Darstellung von Donald Trump sind die Luftabwehr und die Raketen des Irans bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. Er sagte, der Iran habe keine Luftwaffe und keine Luftabwehr mehr, und alle Flugzeuge seien weg. Zudem seien die Raketen zu 60 Prozent und die Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet.
📅 09.09.2026
+++ 23:52 Israel: Tötung von Chamenei im Einklang mit Völkerrecht +++
Israel hat die Tötung des obersten iranischen Führers als vereinbar mit dem Völkerrecht bezeichnet. Der zuständige israelische Armeesprecher Nadav Shoshani erklärte am Donnerstag im Onlinedienst X, dass Kommandeure, die während eines Krieges die Streitkräfte befehligen, legitime militärische Ziele darstellen könnten.
+++ 20:29 IAEA bringt Iran vor UN-Sicherheitsrat +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bringt den Iran vor den UN-Sicherheitsrat.
+++ 11:53 Frankreich ermahnt Israel zur Einhaltung der Waffenruhe im Libanon +++
Frankreich ermahnt Israel zur Einhaltung des im Iran-USA-Abkommen vorgesehenen Waffenstillstands im Libanon. Außenminister Jean-Noël Barrot sagt, das Abkommen sehe die Einstellung der Kampfhandlungen vor, die israelische Regierung müsse es respektieren und die USA müssten Druck auf die israelische Regierung ausüben.
+++ 09:17 Nouripour: US-Iran-Abkommen ‚macht die Lage nicht besser‘ +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat nach der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran wenig Hoffnung auf einen politischen Umbruch im Iran. Er sagt, von den Hoffnungen auf eine Veränderung sei nicht mehr viel übrig, nachdem das Regime zigtausend Menschen auf offener Straße erschossen hat. Das Abkommen, das dem Regime Geld gibt, um Repression nach innen und Aggression nach außen zu finanzieren, mache die Lage nicht besser.
+++ 06:08 Jordanien fängt fast zwei Dutzend iranische Raketen ab +++
Jordanien hat fast zwei Dutzend iranische Raketen abgefangen. Dies geschah nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges, seit Anfang Juli kommt es wieder zu Angriffen.
+++ 04:28 Bundesregierung plant weiteren Evakuierungsflug aus Saudi-Arabien +++
Die Bundesregierung will bei ihrer Evakuierungsaktion für Deutsche aus der Golf-Region neben den Sonderflügen aus dem Oman auch einen Flug aus Saudi-Arabien anbieten. Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte, man sei derzeit in den Planungen für einen vierten Sonderflug aus Riad in Saudi-Arabien.
+++ 03:24 Repräsentantenhaus lehnt Begrenzung von Trumps Befugnissen in Iran-Krieg ab +++
Nach dem US-Senat hat auch das Repräsentantenhaus in Washington gegen einen Versuch gestimmt, die Befugnisse Trumps im Iran-Krieg zu beschneiden. Die entsprechende Resolution wurde mit einer Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen in der Kongresskammer blockiert. Dabei stimmten auch einige Abgeordnete der oppositionellen Demokraten mit Trumps Republikanern.
+++ 03:12 Israels Luftwaffe bombardiert erneut Teheran +++
Israels Luftwaffe greift erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Die Armee gab bekannt, eine „großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet“ zu haben. Israels Generalstabschef Ejal Zamir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe gegen den Erzfeind angekündigt.
+++ 02:16 Saudi-Arabien wehrt Raketenangriff auf Luftwaffen-Basis ab +++
Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wurde Ziel eines Raketenangriffs. Die Luftabwehr fing drei ballistische Raketen ab, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden waren, und zerstörte sie. Dies teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit.
📅 08.09.2026
+++ 18:03 US-Aufklärungsdrohne abgeschossen +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Eine US-Aufklärungsdrohne wurde abgeschossen.
📅 07.09.2026
+++ 17:32 Iran dementiert IAEA-Einladung zu neuen Atom-Inspektionen +++
Esmaeil Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, erklärt, dass der Status quo im Atomprogramm bis zum Abschluss eines finalen Abkommens bestehen bleibe. Er dementiert Berichte, wonach Teheran die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zu einer Inspektion der iranischen Atomanlagen eingeladen habe. Die bisherigen Inspektionen von Atomanlagen, wie in Buschehr, sollen jedoch fortgesetzt werden.
+++ 15:16 Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe +++
Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter teilt der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon sich auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Die Feuerpause soll am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.
+++ 15:16 Bericht: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe +++
Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass die Feuerpause am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten solle. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.
+++ 15:15 NTV-Korrespondent Fritz: Iran-Deal ist unterzeichnet ‚und schon wird gestritten‘ +++
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt, doch die Umsetzung der Einzelheiten dürfte schwierig werden, befürchtet ntv-Korrespondent Gordian Fritz. Er merkt an, dass bereits ‚wieder gestritten‘ werde und Trump unter massivem Handlungszwang stehe.
+++ 08:44 Pentagon benötigt 80 Milliarden Dollar für Iran-Krieg und andere Ausgaben +++
Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Dies äußerte der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in Telefonaten mit Kongressabgeordneten. Abgeordnete hatten die Trump-Regierung gedrängt, eine umfassende Kostenschätzung für den Krieg vorzulegen, der am 28. Februar begann.
+++ 06:00 Eurowings schickt eigenes Flugzeug zur Evakuierung nach Riad +++
Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag. An Bord kommen Gäste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die in Dubai und Umgebung gestrandet waren.
📅 06.09.2026
+++ 23:15 Trump ermutigt Kurden zum Kriegseintritt +++
Donald Trump ermutigt iranisch-kurdische Kräfte im Irak zu Angriffen auf den Iran. ‚Ich finde es wunderbar, dass sie das tun wollen, ich wäre dafür‘, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Iranisch-kurdische Milizen haben sich bereits an der Grenze zum Iran positioniert.
+++ 20:16 Iranischer Parlamentspräsident sieht neue ‚Spielregeln‘ im Konflikt mit USA +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sieht neue ‚Spielregeln‘ im Konflikt mit den USA. Seit dem 28. Februar herrscht Krieg zwischen USA und Iran, nachdem die USA und Israel Iran angegriffen hatten.
+++ 19:46 Obama: USA stehen möglicherweise ’schlechter da‘ als vor dem Iran-Krieg +++
Ex-US-Präsident Barack Obama lobt in einem NBC-Interview die Waffenruhe im Iran, zweifelt aber am bisher ausgehandelten Deal. Er sagt, die USA hätten einen Krieg geführt, Milliarden ausgegeben und ihr Militär belastet, wobei viele Menschen starben. Es fühle sich an, als stünden die USA wieder dort, wo sie vor dem Krieg waren, oder sogar etwas schlechter da.
+++ 18:45 Iran-Deal ist unterzeichnet ‚und schon wird gestritten‘ +++
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Laut ntv-Korrespondent Gordian Fritz dürfte die Umsetzung der Einzelheiten des Deals schwierig werden, da bereits wieder gestritten werde. Fritz bemerkt, dass Trump unter massivem Handlungszwang stehe.
+++ 17:02 Iran erlaubt Hormus-Durchfahrt nur mit schriftlicher Anmeldung +++
Nach der Vereinbarung des US-Abkommens nimmt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus leicht zu. Reedereien müssen Anträge zur Durchfahrt online und mit mindestens 48 Stunden Vorlauf einreichen. Eine verpflichtende Versicherung für Durchfahrten wird ebenfalls aufgeführt.
+++ 16:00 Navidi: „Trump hat die eigene Schwäche eingeräumt“ +++
Sandra Navidi von BeyondGlobal sagt, dass die USA und der Iran ein Rahmenabkommen unterzeichnet haben, um die Waffen ruhen zu lassen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Obwohl Trump den Deal als Erfolg für den Westen verkauft, stehen die USA laut Navidi am Ende schlechter da als vorher.
+++ 15:41 Israel wirft Hisbollah vor, Waffenstillstand gebrochen zu haben +++
Der israelische Militärsprecher Avichay Adraee beschuldigt die Hisbollah auf X, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Dies sei geschehen, ‚um unsere Streitkräfte daran zu hindern, die Zerstörung ihrer Kapazitäten abzuschließen‘. Es ist unklar, ob sich dies auf die von Reuters gemeldete Waffenruhe bezieht, die um 16 Uhr Ortszeit in Kraft treten sollte.
+++ 15:41 Israel wirft Hisbollah Bruch des Waffenstillstands vor +++
Der israelische Militärsprecher Avichay Adraee beschuldigt die Hisbollah auf X, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Dies soll geschehen sein, ‚um unsere Streitkräfte daran zu hindern, die Zerstörung ihrer Kapazitäten abzuschließen‘. Es ist unklar, ob sich dies auf die von Reuters gemeldete Waffenruhe bezieht, die heute um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutsche Sommerzeit) in Kraft treten sollte.
+++ 14:47 Hisbollah-Vertreter: Iran knüpft US-Gespräche an Waffenruhe +++
Der Iran hat der libanesischen Hisbollah-Miliz zufolge die Fortsetzung von Gesprächen mit den USA an die Umsetzung einer umfassenden Waffenruhe geknüpft. Dies habe die Führung in Teheran der mit ihr verbündeten Miliz mitgeteilt, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah. Washington trage die Verantwortung dafür, dass Israel seine Angriffe einstelle und die Bedingungen des Rahmenabkommens mit dem Iran umsetze.
+++ 14:00 Irans Chefunterhändler verweist auf „rote Linien“ bei Gesprächen mit den USA +++
Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, verweist auf die „roten Linien“ Teherans bei den Gesprächen mit Washington. Er erklärt, dass sie standhaft darin sind, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf fügt hinzu, dass sie bewiesen haben, dass ihre Finger am Abzug sind und sie nicht zögern, dem Feind eine vernichtende Antwort zu geben, wenn dieser sich exzessiv in seinen Forderungen zeige.
+++ 14:00 Irans Chefunterhändler verweist auf ‚rote Linien‘ bei Gesprächen mit den USA +++
Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, verweist auf die ‚roten Linien‘ Teherans. Er erklärt, man sei standhaft darin, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf warnt, wenn ‚der Feind‘ sich exzessiv in seinen Forderungen zeige, werde man nicht zögern, eine vernichtende Antwort zu geben.
+++ 13:21 Netanjahu kündigt scharfe Reaktion nach Tod von vier Soldaten an +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen „sehr hohen Preis“ zahlen. Netanjahu erklärte, Israels Armee werde „so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben“, um die Orte im Norden Israels zu schützen.
+++ 13:21 Netanjahu: Israels Armee bleibt ’so lange wie nötig in Sicherheitszone‘ im Libanon +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen ’sehr hohen Preis‘ zahlen. Um die Orte im Norden Israels zu schützen, werde Israels Armee ’so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben‘.
+++ 12:32 Politikwissenschaftler Umbach bezweifelt Einigung im Iran-Krieg +++
Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse für ein endgültiges Kriegsende zwischen den USA und dem Iran. Er bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt, da die Verhandlungen noch nicht einmal begonnen haben und es bereits Verzögerungen gibt. Umbach sagt, Trump stehe „einem viel radikaleren Regime gegenüber“.
+++ 12:32 Trump steht ‚einem viel radikaleren Regime gegenüber‘ +++
Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende. Er bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt. Umbach merkt an, dass Trump einem ‚viel radikaleren Regime gegenüber‘ stehe.
+++ 11:17 Mehrheit der Deutschen befürwortet Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus +++
Sollte der Waffenstillstand im Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. 57 Prozent der Befragten des ZDF-‚Politbarometers‘ fänden es gut, wenn sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern an einem entsprechenden Einsatz beteiligen würde. 38 Prozent befürworten dies nicht.
+++ 11:17 Umfrage: Mehrheit für deutschen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus +++
Sollte der Waffenstillstand im Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. 57 Prozent der Befragten des ZDF-‚Politbarometers‘ fänden es gut, wenn sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern an einem entsprechenden Einsatz beteiligen würde. 38 Prozent befürworten dies nicht.
+++ 10:36 Kollmar warnt vor Risiken eines deutschen Einsatzes in der Straße von Hormus +++
ntv-Hauptstadtkorrespondent Tom Kollmar warnt vor den Risiken einer unübersichtlichen Lage und vor den Folgen, wenn Deutschland zwischen die Fronten gerät. Er stellt die Frage, ob die Wichtigkeit der Straße von Hormus für die Weltwirtschaft einen Einsatz deutscher Soldaten rechtfertigt. Kollmar fragt: „Trump fängt Krieg an – ‚und jetzt sollen wir aufräumen?'“.
+++ 10:36 Trump fängt Krieg an – ‚und jetzt sollen wir aufräumen?‘ +++
ntv-Hauptstadtkorrespondent Tom Kollmar warnt vor den Risiken einer unübersichtlichen Lage und den Folgen, wenn Deutschland zwischen die Fronten gerät. Er stellt die Frage, ob ein Einsatz deutscher Soldaten zur Sicherung der Straße von Hormus gerechtfertigt ist, da Trump den Krieg begonnen habe.
+++ 09:58 Frankreich appelliert an Weltgemeinschaft wegen ‚Massaker‘ an iranischen Demonstranten +++
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot appelliert an die Weltgemeinschaft, die ‚Massaker‘ an iranischen Demonstrantinnen und Demonstranten im Januar nicht zu vergessen. Er sagt, die Bevölkerung im Iran sei ‚das größte Opfer dieses Krieges‘. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen wurden Tausende Menschen von Sicherheitskräften getötet, und das ‚Time-Magazin‘ berichtet von bis zu 30.000 Toten an zwei Tagen.
+++ 09:58 Frankreich: Irans Bevölkerung ist größtes Opfer des Konfliktes +++
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot appelliert an die Weltgemeinschaft, die „Massaker“ an iranischen Demonstrantinnen und Demonstranten im Januar nicht zu vergessen. Er sagte dem Sender Franceinfo, die Bevölkerung im Iran sei „das größte Opfer dieses Krieges, gefangen zwischen Repression auf der einen und Bombenangriffen auf der anderen Seite“. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen wurden bei den Protesten Tausende Menschen von Sicherheitskräften getötet.
+++ 09:17 Grünen-Politiker Nouripour: US-Iran-Abkommen ‚macht die Lage nicht besser‘ +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat nach der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran wenig Hoffnung auf einen politischen Umbruch. Er sagt, das Abkommen, das dem Regime Geld gebe, um Repression nach innen und Aggression nach außen zu finanzieren, mache die Lage nicht besser.
+++ 06:31 Trump erwägt keine Bodentruppen im Iran +++
Trump zieht nach eigenen Angaben vorerst keine Entsendung von Bodentruppen in den Iran in Erwägung. Er sagt dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, dies wäre ‚Zeitverschwendung‘, da der Iran alles verloren habe. Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi, wonach Teheran auf eine Bodenoffensive vorbereitet sei, bezeichnete Trump als ‚verschwendeten Kommentar‘.
+++ 05:45 USA treffen iranisches Schiff – Drohnenträger steht in Flammen +++
Nach Angaben des Chefs des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, haben die USA ein iranisches Marineschiff getroffen. Der Drohnenträger sei etwa von der Größe eines Flugzeugträgers aus dem Zweiten Weltkrieg und stehe in Flammen. Centcom teilte auf X mit, dass die Zahl der zerstörten und versenkten Schiffe sich auf mehr als 30 belaufe.
+++ 05:45 US-Streitkräfte griffen fast 2000 Ziele tief im Iran an +++
In den vergangenen 72 Stunden haben US-Streitkräfte fast 2000 Ziele tief im Iran angegriffen, darunter auch in der Nähe von Teheran. Erst in der vergangenen Stunde hätten Tarnkappenbomber vom Typ B-2 mehrere Dutzend bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund gegen tief verborgene Abschussanlagen für ballistische Raketen abgeworfen.
📅 05.09.2026
+++ 22:55 Israel beginnt Angriff auf Ziele in Beiruts Vororten +++
Nach einem Fluchtaufruf für einen Großteil der Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Israels Militär am Abend dort Angriffe begonnen. Die Armee teilte mit, sie habe „Hisbollah-Infrastruktur“ ins Visier genommen. Einwohner berichteten von lauten Explosionen und aufsteigendem schwarzem Rauch nach einem Angriff im Viertel Haret Hreik.
+++ 22:55 Israel: Tötung von Chamenei ‚im Einklang mit dem Völkerrecht‘ +++
Israel hat die Tötung des obersten iranischen Führers als vereinbar mit dem Völkerrecht bezeichnet. Der zuständige israelische Armeesprecher Nadav Shoshani erklärte, dass Kommandeure, „die während eines Krieges die Streitkräfte befehligen, legitime militärische Ziele darstellen“.
+++ 22:55 Großteil der iranischen Raketen laut Trump zerstört +++
US-Präsident Donald Trump zufolge sind die Luftabwehr und die Raketen des Irans bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. Er sagte, der Iran habe keine Luftwaffe und keine Luftabwehr mehr, und alle Flugzeuge seien weg. Zudem seien 60 Prozent der Raketen und 64 Prozent der Abschussvorrichtungen ausgeschaltet.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ziehen einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge in Betracht, iranische Vermögenswerte in Milliardenhöhe einzufrieren. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit den Gesprächen vertraute Personen.
+++ 22:55 Hotels in Bahrain bei iranischen Angriffen beschädigt +++
Bei iranischen Angriffen auf Bahrains Hauptstadt Manama sind nach Angaben des dortigen Innenministeriums zwei Hotels und ein Wohngebäude getroffen worden. Dabei sei „materieller Schaden“ entstanden, es sei aber niemand ums Leben gekommen.
+++ 22:55 Trump-Vertrauter: USA befinden sich nicht im Krieg mit dem Iran +++
Nach Auffassung des Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, befinden sich die USA nicht im Krieg mit dem Iran. Er sagte, die USA führten im Iran lediglich einen „begrenzten Einsatz“ aus, der in „Umfang und Dauer begrenzt“ sei. Die Mission sei „nahezu erfüllt“.
+++ 22:55 Syrien öffnet Luftkorridor von Aleppo zum Mittelmeer +++
Syrien hat einen Luftkorridor von der nördlichen Stadt Aleppo zum Mittelmeer für ausländische Fluggesellschaften geöffnet. Dies soll den lahmgelegten Flugverkehr in der Region entlasten. Der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari, sagte, der Korridor solle eine sichere Flugroute für ankommende und abfliegende Maschinen bieten.
+++ 22:55 Saudi-Arabien wehrt Beschuss von Luftwaffen-Basis ab +++
Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.
+++ 22:55 Hisbollah fordert Israelis zur Räumung von Grenzorten auf +++
Die libanesische Hisbollah-Miliz fordert die israelischen Anwohner zur Räumung von Grenzorten auf. In einer auf ihrem Telegram-Kanal auf Hebräisch veröffentlichten Nachricht heißt es, dass alle Ortschaften in einem Umkreis von fünf Kilometern zur Grenze geräumt werden müssen. Die Miliz erklärte, die Aggression des israelischen Militärs gegen die libanesische Souveränität und Zivilisten werde nicht unbeantwortet bleiben.
+++ 17:32 Keine neuen Atom-Inspektionen: Iran dementiert IAEA-Einladung +++
Der Status quo im Atomprogramm bleibe bis zum Abschluss eines finalen Abkommens bestehen, erklärt Esmaeil Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums. Er dementiert damit Berichte, wonach Teheran die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zu einer Inspektion der iranischen Atomanlagen eingeladen habe. Die bisherigen Inspektionen von Atomanlagen, beispielsweise in Buschehr, sollen aber fortgesetzt werden.
+++ 07:59 Mindestens 15 Tote bei israelischem Angriff auf Hisbollah im Libanon +++
Israel setzt trotz des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran seine Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon fort. Dabei wurden der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur zufolge mindestens 15 Menschen getötet.
📅 04.09.2026
+++ 18:45 ntv-Korrespondent Fritz: Iran-Deal ist unterzeichnet ‚und schon wird gestritten‘ +++
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Nun geht es darum, die Einzelheiten des Deals umzusetzen, was laut ntv-Korrespondent Gordian Fritz schwierig werden dürfte. Er befürchtet, dass bereits wieder gestritten wird, obwohl Trump unter massivem Handlungszwang stehe.
+++ 17:02 Iranische Behörde erlaubt Hormus-Durchfahrt nur mit schriftlicher Anmeldung +++
Nach der Vereinbarung des US-Abkommens nimmt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus erstmals seit Monaten leicht zu. Reedereien müssen Anträge zur Durchfahrt online und mit mindestens 48 Stunden Vorlauf bei der iranischen Behörde einreichen. Als Bedingungen werden der Passage-Korridor entlang der iranischen Küste in der Nähe der Insel Larak und eine verpflichtende Versicherung genannt.
+++ 16:00 Navidi: ‚Trump hat die eigene Schwäche eingeräumt‘ +++
Sandra Navidi von BeyondGlobal sagt, dass die USA und der Iran ein Rahmenabkommen unterzeichnet haben, um die Waffen ruhen zu lassen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Obwohl Trump den Deal als Erfolg für den gesamten Westen verkauft, stehen die Beteiligten am Ende ’schlechter da als vorher‘.
+++ 15:16 Bericht: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenstillstand +++
Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Feuerpause solle am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.
+++ 14:47 Hisbollah-Vertreter: Iran knüpft US-Gespräche an Waffenruhe +++
Der Iran hat der libanesischen Hisbollah-Miliz zufolge die Fortsetzung von Gesprächen mit den USA an die Umsetzung einer umfassenden Waffenruhe geknüpft. Dies habe die Führung in Teheran der mit ihr verbündeten Miliz mitgeteilt, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Fadlallah fordert zudem die libanesische Regierung auf, direkte Verhandlungen mit Israel abzulehnen, solange die israelischen Angriffe auf Ziele im Libanon andauerten.
+++ 14:00 Irans Chefunterhändler verweist auf ‚rote Linien‘ bei Gesprächen mit den USA +++
Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, verweist auf die ‚roten Linien‘ Teherans bei den Gesprächen mit Washington. Er erklärt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass sie standhaft darin seien, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen.
+++ 13:21 Netanjahu: Israels Armee bleibt ’so lange wie nötig in Sicherheitszone‘ im Libanon +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen ’sehr hohen Preis‘ zahlen, erklärt Netanjahu. Um die Orte im Norden Israels zu schützen, werde Israels Armee ’so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben‘.
+++ 12:32 Politikwissenschaftler Umbach sieht zahlreiche Hindernisse für Iran-Deal +++
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende haben noch nicht einmal begonnen, da gibt es bereits Verzögerungen. Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse und bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt. Er sagt, Trump stehe ‚einem viel radikaleren Regime gegenüber‘.
+++ 09:17 Grünen-Politiker Nouripour: US-Iran-Abkommen „macht die Lage nicht besser“ +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat nach der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran wenig Hoffnung auf einen politischen Umbruch im Iran. Er sagte im ARD-„Morgenmagazin“, dass von den Hoffnungen auf eine Veränderung „nicht mehr viel übrig“ sei, nachdem das Regime „zigtausend Menschen auf offener Straße erschossen hat“. Das Abkommen, das dem Regime auch nochmal Geld gebe, um Repression und Aggression zu finanzieren, mache die Lage nicht besser.
📅 03.09.2026
+++ 10:36 Trump fängt Krieg an – ‚und jetzt sollen wir aufräumen?‘ +++
Die Straße von Hormus ist wichtig für die Weltwirtschaft. ntv-Hauptstadtkorrespondent Tom Kollmar warnt vor den Risiken einer unübersichtlichen Lage und vor den Folgen, wenn Deutschland zwischen die Fronten gerät. Er hinterfragt, ob Deutschland aufräumen soll, nachdem Trump den Krieg angefangen hat.
+++ 08:50 Trump fängt Krieg an – „und jetzt sollen wir aufräumen?“ +++
Die Straße von Hormus ist wichtig für die Weltwirtschaft. ntv-Hauptstadtkorrespondent Tom Kollmar warnt vor den Risiken einer unübersichtlichen Lage und vor den Folgen, wenn Deutschland zwischen die Fronten gerät. Er fragt, ob Deutschland aufräumen soll, nachdem Trump den Krieg angefangen hat.
+++ 08:44 Pentagon benötigt 80 Milliarden Dollar für Iran-Krieg und andere Kosten +++
Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Dies äußerte der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in Telefonaten mit Kongressabgeordneten. Abgeordnete hatten die Trump-Regierung gedrängt, eine umfassende Kostenschätzung für den Krieg vorzulegen, der am 28. Februar begann.
+++ 07:40 Iran greift erneut Ziele in Kuwait an +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Bei einem iranischen Angriff auf ein Gebäude eines chinesischen Unternehmens im Norden Kuwaits ist nach Regierungsangaben ein Arbeiter getötet worden.
📅 02.09.2026
+++ 16:46 Obama: USA stehen möglicherweise „schlechter da“ als vor dem Iran-Krieg +++
Ex-US-Präsident Barack Obama lobt in einem NBC-Interview die Waffenruhe im Iran, zweifelt aber am bisher ausgehandelten Deal. Er sagt, die USA hätten einen Krieg geführt, Milliarden ausgegeben und ihr Militär belastet, wobei viele Menschen starben. Es fühle sich an, als wären die USA wieder dort, wo sie vor dem Krieg waren, „vielleicht sogar etwas schlechter dran“.
+++ 15:31 Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Das iranische Außenministerium wirft den USA Kriegsverbrechen vor. Ein Foto zeigt Blutflecken neben Sandalen auf einem Teppich in einem Gebäude in Kuhestak, das am frühen Mittwoch, dem 2. September 2026, bei einem US-Angriff beschädigt wurde.
+++ 15:31 Blutflecken in beschädigtem Gebäude nach US-Angriff in Kuhestak +++
Auf einem Teppich in einem Gebäude in Kuhestak im Süden des Iran sind Blutflecken neben einem Paar Sandalen zu sehen. Das Gebäude wurde laut iranischen Medien am frühen Mittwoch, dem 2. September 2026, bei einem US-Angriff beschädigt.
+++ 11:53 Frankreich ermahnt Israel zur Einhaltung der Waffenruhe im Libanon +++
Frankreich ermahnt Israel zur Einhaltung des im Iran-USA-Abkommen vorgesehenen Waffenstillstands im Libanon. Außenminister Jean-Noël Barrot sagte dem Sender FranceInfo, das Abkommen sehe die Einstellung der Kampfhandlungen vor. Die israelische Regierung müsse es respektieren, und die USA müssten ihrerseits Druck auf die israelische Regierung ausüben.
+++ 11:17 Umfrage: Mehrheit für deutschen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus +++
Sollte der Waffenstillstand im Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. 57 Prozent der Befragten des ZDF-‚Politbarometers‘ fänden es gut, wenn sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern an einem entsprechenden Einsatz beteiligen würde. 38 Prozent befürworten dies nicht.
+++ 09:58 Frankreich: Irans Bevölkerung ist größtes Opfer des Konfliktes +++
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot appelliert an die Weltgemeinschaft, die „Massaker“ an iranischen Demonstrantinnen und Demonstranten im Januar nicht zu vergessen. Er sagt, die Bevölkerung im Iran sei „das größte Opfer dieses Krieges, gefangen zwischen Repression auf der einen und Bombenangriffen auf der anderen Seite“. Bei den Protesten wurden nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen Tausende Menschen von Sicherheitskräften getötet.
+++ 08:44 Pentagon benötigt 80 Milliarden Dollar für Iran-Krieg +++
Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Dies äußerte der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in Telefonaten mit Kongressabgeordneten. Abgeordnete hatten die Trump-Regierung gedrängt, eine umfassende Kostenschätzung für den Krieg vorzulegen, der am 28. Februar begann.
+++ 04:28 Regierung plant Evakuierungsflug aus Saudi-Arabien +++
Die Bundesregierung will bei ihrer Evakuierungsaktion für Deutsche aus der Golf-Region neben den Sonderflügen aus dem Oman auch einen Flug aus Saudi-Arabien anbieten. Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte: „Wir sind derzeit auch in den Planungen für einen vierten Sonderflug, dann aus Riad in Saudi-Arabien.“
+++ 03:24 Repräsentantenhaus lehnt Begrenzung von Trumps Befugnissen in Iran-Krieg ab +++
Nach dem US-Senat hat auch das Repräsentantenhaus in Washington gegen einen Versuch gestimmt, die Befugnisse Trumps im Iran-Krieg zu beschneiden. Die entsprechende Resolution wurde mit einer Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen in der Kongresskammer blockiert. Dabei stimmten auch einige Abgeordnete der oppositionellen Demokraten mit Trumps Republikanern.
+++ 03:12 Israels Luftwaffe bombardiert erneut Teheran +++
Israels Luftwaffe greift erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Die Armee gab bekannt, man habe eine „großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet“. Israels Generalstabschef Ejal Zamir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe gegen den Erzfeind angekündigt.
📅 31.08.2026
+++ 17:02 Iran erlaubt Hormus-Durchfahrt nur mit schriftlicher Anmeldung +++
Nach der Vereinbarung des US-Abkommens nimmt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus erstmals seit Monaten leicht zu. Reedereien müssen Anträge zur Durchfahrt online und mit mindestens 48 Stunden Vorlauf einreichen. Als Bedingungen werden der Passage-Korridor entlang der iranischen Küste nahe der Insel Larak und eine verpflichtende Versicherung genannt.
+++ 16:45 ntv-Korrespondent Fritz: Iran-Deal ist unterzeichnet „und schon wird gestritten“ +++
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Nun geht es darum, die Einzelheiten des Deals umzusetzen, was laut ntv-Korrespondent Gordian Fritz schwierig werden dürfte, da bereits „wieder gestritten“ werde. Er befürchtet, dass Trump unter massivem Handlungszwang stehe.
+++ 16:32 Iran dementiert IAEA-Einladung zu neuen Atom-Inspektionen +++
Esmaeil Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, erklärt, dass der Status quo im Atomprogramm bis zum Abschluss eines finalen Abkommens bestehen bleibe. Er dementiert Berichte, wonach Teheran die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zu einer Inspektion der iranischen Atomanlagen eingeladen habe. Die bisherigen Inspektionen von Atomanlagen, beispielsweise in Buschehr, sollen jedoch fortgesetzt werden.
+++ 15:16 Bericht: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe +++
Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Die Feuerpause soll am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.
+++ 15:00 Navidi: „Trump hat die eigene Schwäche eingeräumt“ +++
Sandra Navidi von BeyondGlobal sagt, dass die USA und der Iran ein Rahmenabkommen unterzeichnet haben, um die Waffen ruhen zu lassen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Obwohl Trump den Deal als Erfolg für den Westen verkauft, stehen die USA am Ende „schlechter da als vorher“.
+++ 14:41 Israel wirft Hisbollah Bruch des Waffenstillstands vor +++
Der israelische Militärsprecher Avichay Adraee beschuldigt die Hisbollah auf X, den Waffenstillstand gebrochen zu haben, um die israelischen Streitkräfte daran zu hindern, die Zerstörung ihrer Kapazitäten abzuschließen. Es ist unklar, ob dies sich auf die von Reuters gemeldete Waffenruhe bezieht, die heute um 16 Uhr Ortszeit in Kraft treten sollte. Das israelische Militär griff über 100 Ziele der Hisbollah im Libanon an, unter anderem im Bekaa-Tal und in Nabatieh, und behauptete, „Dutzende“ getötet zu haben.
+++ 13:00 Irans Chefunterhändler verweist auf „rote Linien“ bei Gesprächen mit den USA +++
Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, verweist auf die „roten Linien“ Teherans bei den Gesprächen mit Washington. Er erklärt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass sie standhaft darin seien, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf fügt hinzu, dass sie bewiesen hätten, nicht zu zögern, dem Feind eine vernichtende Antwort zu geben, wenn dieser sich exzessiv in seinen Forderungen zeige.
+++ 12:32 Trump steht „einem viel radikaleren Regime gegenüber“ +++
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende haben noch nicht begonnen und es gibt bereits Verzögerungen. Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse und bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt.
+++ 12:21 Netanjahu: Israels Armee bleibt „so lange wie nötig in Sicherheitszone“ im Libanon +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen „sehr hohen Preis“ zahlen. Um die Orte im Norden Israels zu schützen, werde Israels Armee „so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben“. Netanjahu fügt hinzu, dass Israel keinen Angriff auf seine Soldaten oder sein Territorium hinnehmen werde. Verteidigungsminister Israel Katz warnt vor „erheblich verstärkter“ israelischer Vergeltung auf jeden Angriff der Hisbollah.
+++ 09:17 Nouripour: US-Iran-Abkommen „macht die Lage nicht besser“ +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat nach der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran wenig Hoffnung auf einen politischen Umbruch im Iran. Er sagt, dass von den Hoffnungen auf eine Veränderung „nicht mehr viel übrig“ sei, nachdem das Regime in wenigen Tagen zigtausend Menschen auf offener Straße erschossen hat.
+++ 08:44 Pentagon braucht 80 Milliarden Dollar für Iran-Krieg und andere Kosten +++
Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Dies äußert der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in Telefonaten mit Kongressabgeordneten. Abgeordnete hatten die Trump-Regierung gedrängt, eine umfassende Kostenschätzung für den Krieg vorzulegen, der am 28. Februar begann.
+++ 07:05 US-Militär greift erstmals seit Ende Juli wieder den Iran an +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Die USA und Israel griffen den Iran am 28. Februar an. Mitte Juni kam es dann vorerst zu einer Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs.
📅 30.08.2026
+++ 18:14 Auslandspresseverband fordert Schutz für Journalisten in Israel +++
Der Auslandspresseverband fordert Schutz für Journalisten in Israel. Dies geschieht nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges, da es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen kommt.
📅 29.08.2026
+++ 21:27 Geheimdienst: Netanjahus Sohn wegen Bedrohung aus USA zurück +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist auf einem Foto abgebildet.
📅 26.08.2026
+++ 20:36 Iranisches Militär droht Exil-Medien mit Aufnahme auf Zielliste +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Die Augsburger Allgemeine berichtet über die aktuelle Lage im Nahen Osten.
📅 25.08.2026
+++ 19:47 Trump droht Iran mit Zerstörung von minenlegenden Schiffen +++
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran gedroht, dass die USA seine minenlegenden Schiffe zerstören werden, wenn der Iran nicht aufhört, die Straße von Hormus zu blockieren.
📅 24.08.2026
+++ 20:17 [EILMELDUNG] Iran will Einnahmequellen der USA trockenlegen +++
Der Iran will nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs die Einnahmequellen der USA trockenlegen.
+++ 19:00 USA wollen Einnahmequellen des Irans trockenlegen +++
Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli nun wieder zu Angriffen.
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Hintergrund: Angriff auf den Iran im Liveticker
Wie alles begann: Eskalation im Nahen Osten
Die aktuelle Eskalation, die als „Iran-Krieg“ bezeichnet wird, hat ihren Ursprung in einer langjährigen und komplexen Gemengelage von Spannungen im Nahen Osten. Ein Wendepunkt war der 28. Februar 2026, als die USA und Israel nach Angaben des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf Angriffe auf den Iran starteten. Dies markierte den Beginn eines offenen Konflikts, der zuvor primär durch Stellvertreterkriege und Cyberangriffe geführt wurde. Die Beziehungen zwischen dem Iran und den westlichen Mächten, insbesondere den USA und Israel, waren bereits seit Jahrzehnten von Misstrauen geprägt, verstärkt durch das iranische Atomprogramm und die Unterstützung regionaler Milizen durch Teheran.
Die wichtigsten Entwicklungen: Von der Eskalation zum Rahmenabkommen
Nach dem Ausbruch des Krieges im Februar 2026 kam es zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen. Die USA forderten vom Pentagon 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kriegskosten. Parallel dazu suchten internationale Akteure nach diplomatischen Lösungen. Vermittlungsbemühungen, unter anderem durch Katar und die USA, führten schließlich zu einem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Dieses Abkommen, das Anfang September 2026 unterzeichnet wurde, sollte die Waffen ruhen lassen und die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Es wurde jedoch von Beginn an mit Skepsis betrachtet, da die Umsetzung der Details als schwierig eingeschätzt wurde und bereits kurz nach der Unterzeichnung neue Streitigkeiten aufkamen. Ex-US-Präsident Obama äußerte Bedenken, dass die USA nach dem Krieg möglicherweise schlechter dastünden als zuvor.
Die Lage aktuell: Fragile Waffenruhe und erneute Angriffe
Trotz des Rahmenabkommens, das eine Beendigung des „Iran-Krieges“ vorsah, kam es seit Anfang Juli 2026 wieder zu Angriffen. Die Situation ist äußerst volatil. Israel setzt seine Angriffe auf die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon fort, was zu Toten und der Zerstörung von Infrastruktur führt. Gleichzeitig werden Angriffe auf iranische Ziele gemeldet, darunter auch in der Hauptstadt Teheran. Jordanien und Saudi-Arabien melden den Abschuss iranischer Raketen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Iran wegen seines Atomprogramms vor den UN-Sicherheitsrat gebracht, während Teheran Berichte über neue Inspektions-Einladungen dementiert. Die USA und der Iran ringen um die Einhaltung der vereinbarten „roten Linien“, wobei der Iran die Fortsetzung von Gesprächen an eine umfassende Waffenruhe knüpft. Die Bundesregierung plant Evakuierungsflüge für deutsche Staatsbürger aus der Golf-Region, was die anhaltende Unsicherheit unterstreicht.
Was jetzt wichtig ist: Die Zukunft des Abkommens und regionale Stabilität
Die zentrale Frage ist, ob das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Bestand haben und zu einer dauerhaften Deeskalation führen kann. Die fortgesetzten Angriffe und die gegenseitigen Beschuldigungen, insbesondere zwischen Israel und der Hisbollah, zeigen die Zerbrechlichkeit der aktuellen Lage. Die Rolle der USA als Vermittler und die Fähigkeit, Druck auf alle Konfliktparteien auszuüben, sind entscheidend. Auch die Haltung des iranischen Regimes, das einerseits Verhandlungen führt, andererseits aber seine „roten Linien“ betont und seine Finger am Abzug sieht, wird die weitere Entwicklung maßgeblich beeinflussen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation mit großer Sorge, da eine weitere Eskalation weitreichende Folgen für die gesamte Region und darüber hinaus hätte.
Bildquelle: Echo Media Group / KI
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.