Die US-amerikanische Schauspielerin Louise Lasser ist am 6. Juli 2026 im Alter von 87 Jahren in ihrer Wohnung in Manhattan verstorben. Diese traurige Nachricht wurde von ihrer engen Freundin Susan Charlotte veröffentlicht.
Fernsehkarriere und ihr Einfluss
Lasser wurde durch ihre zentrale Rolle in der satirischen Seifenoper „Mary Hartman, Mary Hartman“, die in den 1970er Jahren ausgestrahlt wurde, international bekannt. Ihre brillante Darstellung der Titelfigur sicherte ihr 1976 eine Emmy-Nominierung. Die Serie, die von Norman Lear produziert wurde, lief von 1976 bis 1977 und umfasste beeindruckende 325 Episoden, die an fünf Wochentagen ausgestrahlt wurden.
Herkunft und Studienzeit
Am 11. April 1939 in New York geboren, begann Lasser ihr Studium der Politikwissenschaften an der Brandeis University. Bald entdeckte sie jedoch ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. In den 1960er Jahren startete sie ihre berufliche Laufbahn, die sie in Werbespots und auf Theaterbühnen führte.
Privatleben und die Zusammenarbeit mit Woody Allen
Das Erbe nach „Mary Hartman, Mary Hartman“
Nach dem Ende der Serie blieb Lasser als Charakterdarstellerin aktiv und war in vielen Film- und Fernsehproduktionen präsent. Zu ihren markantesten Rollen zählen Auftritte in Filmen wie „Mystery Men“, „Requiem for a Dream“ und „Happiness“. Auch im Fernsehen war sie in beliebten Serien wie „Taxi“, „St. Elsewhere“ und „CSI: Crime Scene Investigation“ zu sehen. Ihre letzte Rolle hatte sie in drei Episoden der HBO-Serie „Girls“.
Anerkennung und Auszeichnungen
Quellen: klamm, quotenmeter
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