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Sicherheitsbedenken bei Teslas autonomem Fahrmodus: NHTSA intensiviert Prüfung

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde intensiviert ihre Prüfung von Teslas „Full Self-Driving“-Funktion. Experten warnen vor Sicherheitsrisiken, insbesondere bei schlechten Sichtbedingungen, was einen möglichen Rückruf zur Folge haben könnte.

Sicherheitsbedenken bei Teslas autonomem Fahrmodus: NHTSA intensiviert Prüfung
Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat ihre Untersuchung des Computersystems von Tesla, das die Steuerung der Elektrofahrzeuge im Verkehr ermöglichen soll, ausgeweitet. Grund für diese vertiefte Analyse sind Unfalldaten, die Bedenken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Technik unter schlechten Sichtverhältnissen aufwerfen.

Die NHTSA erklärte, dass die bevorstehende technische Überprüfung die letzte Phase vor einem möglichen Rückruf darstellt. Tesla-CEO Elon Musk verfolgt das Ziel, dass die Fahrzeuge des Unternehmens ausschließlich mit Kameras als Sensoren autonom fahren können. Experten und Wettbewerber äußern jedoch seit langem die Meinung, dass Kameras allein nicht ausreichend zuverlässig sind, insbesondere bei schwierigen Sichtbedingungen.

Im Gegensatz dazu setzen andere Entwickler autonomer Fahrzeuge, wie die Google-Schwesterfirma Waymo, auf zusätzliche, kostspieligere Technologien wie Laser-Radare, um die Umgebung der Fahrzeuge präzise zu erfassen. Sollte Musk mit seiner Strategie Erfolg haben, könnte Tesla einen erheblichen Kostenvorteil erzielen. Während die Verkaufszahlen von Tesla-Fahrzeugen rückläufig sind, betont Musk, dass die Zukunft des Unternehmens in Robotaxis und Robotern liege.

Untersuchung des FSD-Systems

Die NHTSA untersucht zwei Varianten von Teslas System, das als FSD (Full Self-Driving) bezeichnet wird. Trotz des Namens handelt es sich bislang lediglich um ein Fahrassistenzsystem, bei dem die Fahrer jederzeit die Kontrolle über die Verkehrssituation behalten müssen. Tesla unterscheidet zwischen einem „beaufsichtigten“ FSD, das von den Nutzern überwacht werden soll, und einer weiterentwickelten Version, die in den USA derzeit nur als Beta-Test verfügbar ist.

Nach Angaben von Tesla soll das FSD-System in der Lage sein, Sichtprobleme der Kameras zu erkennen und die Fahrer entsprechend zu warnen. Bei den untersuchten Unfällen konnte jedoch festgestellt werden, dass das System keine Warnungen ausgab, wenn die Kameras durch Blendung oder in der Luft schwebende Partikel beeinträchtigt wurden. Dies führte dazu, dass die Fahrer nicht genügend Zeit hatten, um auf potenzielle Gefahren zu reagieren.

Die Untersuchung betrifft Tesla-Modelle, die ab dem Jahr 2016 auf den Markt kamen. Die NHTSA wird weiterhin die Sicherheitsaspekte des FSD-Systems genau beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Bildquelle: Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

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