Nach 16 Jahren Zugehörigkeit zur ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ steht Manuela Wisbeck nun vor ihrem Abschied. Die 43-jährige Schauspielerin, die seit 2009 die Krankenschwester Frauke Prinz spielt, hat ihre letzten Drehtage erreicht. Ihre Figur hat sich im Laufe der Zeit in vielen Ermittlungen bewährt und ist zu einem zentralen Element der Serie geworden.
Im Mai 2026 erfuhr Wisbeck, dass ihre Rolle aus der Serie gestrichen wird. Ihr letzter Drehtag ist auf den 20. Juli 2026 festgelegt. In einem Interview sprach sie über die emotionalen Herausforderungen, die dieser Abschied mit sich bringt.
Im Gespräch mit „Bunte“ machte Wisbeck deutlich, dass ihre Figur nicht stirbt, sondern die Serie freiwillig verlässt. Als sie gefragt wurde, ob sie bei der Gestaltung ihres Abschieds Einfluss nehmen konnte, erklärte sie, dass sie zwar um Vorschläge gebeten wurde, jedoch entschieden habe, den Produzenten die kreative Freiheit zu überlassen.
Emotionale Abschiedsszenen
Die Dreharbeiten für die Abschiedsszene sind bereits abgeschlossen. Wisbeck beschrieb diese als sehr emotional und authentisch. Während des Drehs flossen bei ihr und ihrer Schauspielkollegin die Tränen, was die Intensität der Situation unterstreicht. Sie bezeichnete die Erfahrung sogar als emotionale „Folter“.
Das Drehbuch für die Abschiedsszene basiert ursprünglich auf einer Episode, in der der Charakter Frauke Prinz eine größere Rolle spielte. Um den Abschied angemessen zu gestalten, wurde diese Szene erweitert und umgeschrieben. Die Zuschauer werden die letzten Szenen mit Wisbeck voraussichtlich erst in etwa anderthalb Jahren zu Gesicht bekommen.
Karriere von Manuela Wisbeck
Bekannt wurde Manuela Wisbeck 2007 durch die RTL-Comedyserie „Böse Mädchen“. 2013 nahm sie an der sechsten Staffel von „Let’s Dance“ teil und belegte dort den fünften Platz. Außerdem war sie 2023 Teilnehmerin bei „Promi Big Brother“. Ihr Abschied von „Notruf Hafenkante“ markiert das Ende einer 16-jährigen Ära, die sie entscheidend mitgeprägt hat.
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Quellen: t-online, joyn
Bildquelle: Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)