Der Spirituosenhersteller Jägermeister behauptet sich erfolgreich gegen die schwache Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Trotz eines weltweiten Rückgangs auf den Spirituosenmärkten hat das Unternehmen Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE aus Wolfenbüttel bekanntgab. Die Hauptmarke Jägermeister konnte den Absatz signifikant erhöhen: Im Jahr 2025 wurden 117,6 Millionen 0,7-Liter-Flaschen des Kräuterlikörs verkauft, was einem Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Umsatzentwicklung und Marktposition
Nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2024 konnte das Unternehmen im Jahr 2025 wieder einen leichten Anstieg verzeichnen. Der Gesamtumsatz stieg auf 882 Millionen Euro, nachdem er 2024 bei 866 Millionen Euro gelegen hatte, was einem Rückgang von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Jägermeister konnte den Rückgang nur teilweise ausgleichen, sodass der Umsatz 2025 weiterhin deutlich hinter den 962 Millionen Euro von 2023 zurückblieb. Informationen zum Gewinn wurden nicht veröffentlicht.
Ausblick und Herausforderungen
In einem Jahr, in dem nahezu alle bedeutenden internationalen Spirituosenmärkte Rückgänge verzeichnen, haben wir unsere Marktposition spürbar ausgebaut, erklärte Vorstandschef Michael Volke. Die lokalen Verkaufszahlen durch unsere Vertriebspartner erreichten weltweit ein Rekordniveau. Allerdings gab es einen Rückgang bei der Tequila-Marke Teremana, von der 13,3 Millionen Flaschen verkauft wurden, was 1,5 Millionen weniger als im Jahr 2024 bedeutet.
Für das laufende Jahr zeigt sich Volke vorsichtig optimistisch. Auch für 2026 erwarten wir keinen Aufschwung aus den internationalen Märkten, bleibt er jedoch zuversichtlich. Ein moderates Wachstum sei möglich.
Bildquelle: Ralf Roletschek via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 at)
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