Nachrichten aus Bamberg und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 15 Minuten Neuer ARD-Krimi mit Godehard Giese aus Bamberg startet zur Primetime Neuer ARD-Krimi mit Godehard Giese aus Bamberg startet zur Primetime Vor 2 Stunden Bamberger Bürgerin fordert mehr integrative Spielplätze durch Petition Bamberger Bürgerin fordert mehr integrative Spielplätze durch Petition Vor 2 Stunden Polizei-Neubau in Bamberg kann starten: 70 Millionen Euro vom Landtag freigegeben Polizei-Neubau in Bamberg kann starten: 70 Millionen Euro vom Landtag freigegeben Vor 2 Stunden Zugunfall in der Slowakei: Tragischer Vorfall mit einem Todesopfer und zahlreichen Verletzten – Bamberger Echo Zugunfall in der Slowakei: Tragischer Vorfall mit einem Todesopfer und zahlreichen Verletzten – Bamberger Echo Vor 3 Stunden BBC-Moderatorin Lynda Shahwan stirbt nach Unfall – Infektion wird ihr zum Verhängnis BBC-Moderatorin Lynda Shahwan stirbt nach Unfall – Infektion wird ihr zum Verhängnis Vor 3 Stunden EU genehmigt subventionierten Strompreis für die deutsche Industrie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit EU genehmigt subventionierten Strompreis für die deutsche Industrie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Vor 3 Stunden Internationale Energieagentur: Flugausfälle drohen! Europa hat nur noch für 6 Wochen Treibstoff Internationale Energieagentur: Flugausfälle drohen! Europa hat nur noch für 6 Wochen Treibstoff Vor 4 Stunden Polizei in Linz schießt nach Angriff eines 27-Jährigen mit Spritze Polizei in Linz schießt nach Angriff eines 27-Jährigen mit Spritze Vor 4 Stunden DJK Don Bosco Bamberg: Wechsel nach 13 Jahren bei Urgestein Pfister DJK Don Bosco Bamberg: Wechsel nach 13 Jahren bei Urgestein Pfister Vor 5 Stunden

Rheinmetall: Ansturm auf Flugabwehr-Geschütze

Die Nachfrage nach Flugabwehrsystemen von Rheinmetall steigt rasant, ausgelöst durch den Iran-Krieg. Konzernchef Papperger hebt die Kosteneffizienz der Systeme hervor, die Drohnen für lediglich 1000 Dollar abwehren können, während herkömmliche Raketen um ein Vielfaches teurer sind.

Rheinmetall: Ansturm auf Flugabwehr-Geschütze
dronepicr via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Düsseldorf – Bei Rheinmetall herrscht derzeit ein reger Andrang: Nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs zeigen zahlreiche Länder Interesse an den Flugabwehrsystemen des Unternehmens aus Düsseldorf. „Die Telefone waren über das Wochenende hinweg ununterbrochen in Betrieb, es besteht ein großes Interesse an unseren Systemen“, erklärte Konzernchef Armin Papperger. Der Grund für die hohe Nachfrage liegt in der Effektivität der Waffen gegen Drohnenschwärme sowie den vergleichsweise geringen Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Raketenabwehrsystemen.

Bereits im aktuellen Konflikt haben die Systeme ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt: Über 100 iranische Drohnen wurden erfolgreich abgeschossen. Weitere Flugabwehrsysteme sind in Planung. Die Kunden hätten erkannt, „wie effizient und kostengünstig diese Lösungen sind“, so der Rüstungsmanager.

Teure Abwehrmaßnahmen und kostengünstige Alternativen

Der Iran setzt in großem Umfang unbemannte Flugkörper ein, um US-Stützpunkte in der Region, Israel und arabische Staaten anzugreifen. Die Kosten für die Abwehr dieser Angriffe sind enorm: In den ersten 72 Stunden des Konflikts feuerten die USA und ihre Verbündeten rund 2000 Raketen und Lenkflugkörper ab, was Gesamtkosten von vier Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) verursachte.

Die Rechnung von Papperger ist eindeutig: Jede dieser Abwehrraketen kostet im Durchschnitt zwei Millionen Dollar, während die iranischen Drohnen lediglich zwischen 20.000 und 50.000 Dollar kosten. „Das ist wirtschaftlich nicht tragbar“, betont er.

Kosteneffiziente Lösungen aus Düsseldorf

Die Alternative aus Düsseldorf: Ein Schuss aus einem 30- oder 35-Millimeter-Geschütz schlägt mit etwa 1000 Dollar zu Buche. „Wenn wir die Drohnen mit drei, vier oder fünf Schüssen abwehren können, belaufen sich die Kosten auf 3000 bis 5000 Dollar – im Vergleich zu einer, zwei oder drei Millionen Dollar für die Abwehrraketen“, rechnet der Konzernchef vor.

Seine Warnung für zukünftige Konflikte lautet: „Wenn viele Drohnen eingesetzt werden, werden wir nicht in der Lage sein, diese mit Raketen abzuwehren, da kein Land der Welt über die finanziellen Mittel verfügt, um dies zu tun.“ Zudem plant Rheinmetall, von der steigenden Nachfrage nach Raketen zu profitieren und errichtet in Unterlüß (Niedersachsen) eine Fabrik für Raketenmotoren.

Mehr zum Thema

„`

Bildquelle: dronepicr via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.