Der spanische Cava-Produzent Freixenet ist nun vollständig in den Besitz seines Mutterkonzerns Henkell-Freixenet übergegangen. Die ehemaligen Eigentümer, die Familie Ferrer sowie José Luis Bonet, haben ihre restlichen Anteile veräußert, wie das Unternehmen aus Wiesbaden bekanntgab. Details zu den finanziellen Aspekten der Transaktion wurden nicht veröffentlicht.
Übernahmehistorie und Unternehmensprofil
Bereits im Jahr 2018 hatte Henkell mit der Genehmigung der EU die Mehrheit von 50,67 Prozent an dem spanischen Wettbewerber erworben. Das Unternehmen, das nun unter dem Namen Henkell-Freixenet firmiert, sieht sich selbst als führenden Anbieter im globalen Schaumweinmarkt und gehört zur Oetker Collection KG.
Geschichte und wirtschaftliche Kennzahlen
Henkell wurde im Jahr 1832 als Sekthaus in Mainz gegründet und war eines der ersten Unternehmen, das die Champagner-Methode anwandte. Die Sektmarke Henkell trocken ist seit 1894 im Handel erhältlich.
Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Wiesbaden, und es gehört zur Oetker Beteiligungen KG. Henkell erwirtschaftet einen Umsatz von nahezu zwei Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.
Bildquelle: Bildquelle: Alexander Naglestad auf Unsplash
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